1000 Jahre Irlich: Ulrich Adams stellt neuen Bildband vor
Vergessene Zeitzeugnisse wiederentdeckt
Neuwied. Drei Jahre Heimatforschung, mehr als 4000 Motive fotografiert und so manches Unbekanntes entdeckt: Passend zum 1000-jährigen Bestehen Irlichs veröffentlicht Ulrich Adams, ehemaliger Rechtsamtsleiter der Stadtverwaltung Neuwied, den Bildband „Das vergessene Irlich – Streifzüge zu noch sichtbaren Zeitzeugnissen“. An dem umfassenden Werk war auch Peter Artelt, der im Sommer leider verstarb, beteiligt. Bevor Adams zu einer öffentlichen Buchvorstellung am offiziellen Erscheinungstag einlädt, gab er vorab bereits Oberbürgermeister Jan Einig einen kurzen Einblick.
Neben den historischen Pfaden, denen die beiden Irlicher Autoren gefolgt sind, zeigt der Bildband auch künstlerische Darstellungen des Neuwieder Stadtteils und so manche Naturschönheit. „Peter Artelt und ich hatten die Idee, die ausgetretenen Wege zu verlassen und noch sichtbare, aber in Vergessenheit geratene Zeitzeugnisse aufzusuchen. Erfreulicherweise haben wir dabei auch einige unbekannte Stellen aufgespürt“, berichtet Adams am Schultheiss-Damen-Kreuz, das sich ebenfalls in dem Buch wiederfindet, obwohl es sich bei dem alten Basaltkreuz um ein bekanntes Zeitzeugnis handelt.
„Es ist spannend, zu sehen, auf was Sie beide bei ihren Streifzügen durch Irlich alles gestoßen sind. Gerade die wieder oder gar neuentdeckten Zeugnisse vergangener Zeiten sind natürlich besonders interessant“, sagt Einig. „Ich bin mir sicher, dass der Bildband eine wertvolle und aufschlussreiche Erweiterung der bisherigen Erscheinungen zur Irlicher Heimatforschung ist.“
Irlicher Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte können am Donnerstag, 8. Dezember, ab 17 Uhr in die Räume der ehemaligen Zweigstelle der Sparkasse Neuwied, Brunnenstraße 30, zur offiziellen Buchvorstellung kommen.
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