Politik | 09.08.2016

Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing auf Sommerreise

Verkehr wird in Koblenz zentral gesteuert

Besuch der Verkehrszentrale des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz

Koblenz. Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing hat auf seiner Sommerreise die Verkehrszentrale (VZ) des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz besucht. Von hier aus werden alle telematischen Verkehrsanlagen des Landes überwacht und gesteuert.

Ferienzeit ist Stauzeit – um diesen weitestgehend zu vermeiden, überwachen und steuern sogenannte Verkehrszentralen (VZ) die telematischen Anlagen und Einrichtungen eines Straßennetzes. Fast alle Bundesländer verfügen über derartige Zentralen, die rheinland-pfälzische VZ steht in Koblenz. Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing hat sie besucht.

„Die Verkehrszentrale ist das Herzstück des Verkehrsmanagements des Landes. Ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kämen wir wesentlich schlechter von A nach B. Außerdem sorgt das Verkehrsmanagement der Verkehrszentrale in Koblenz dafür, dass durch Stauvermeidung Straßen nicht überbelastet werden und der Kraftstoffausstoß minimiert wird.

Das wirkt sich positiv auf die Umwelt und auf den Gelbeutel der Autofahrer aus. Am allerwichtigsten jedoch: Das Verkehrsmanagement der Koblenzer Zentrale macht die Straßen im Land sicherer“, betonte Minister Wissing.

Die Verkehrszentralen erfassen, übermitteln und verarbeiten im 24-Stunden-Betrieb aktuelle Daten von den lokal stationierten Überwachungsanlagen, um den Verkehr entsprechend der Verkehrssituation zu leiten – beispielsweise mit der temporären Freigabe des Seitenstreifens bei starkem Verkehr. Die Freigabe wird dann via Digitaltafel am entsprechenden Autobahnabschnitt angezeigt und der Seitenstreifen per Kamera überwacht.

Die VZ in Koblenz überwacht und steuert die Streckenbeeinflussungsanlage 1 auf der A 61 zwischen Mendig und Meckenheim sowie Stromberg und dem Nahetal und jene auf der A6/A63 zwischen Wattenheim und Kaiserslautern; außerdem die Netzbeeinflussungsanlage 2 im Korridor Köln-Koblenz und am Mainzer Ring zusammen mit den Nachbarbundesländern sowie die temporäre Seitenstreifenfreigabe auf der A63 zwischen Nieder-Olm und Mainz-Süd. Dazu kommt die Überwachung der zahlreichen Webcams und des Straßenwetterinformationssystems.

Streckenbeeinflussungsanlagen sind Schilderbrücken auf Autobahnen, die entsprechend der Verkehrslage Geschwindigkeitsbeschränkungen, Stau- und Wetterwarnungen oder Überholverbote für Lkw anzeigen. Netzbeeinflussungsanlagen warnen meist vor Autobahnkreuzen vor Stau auf den Anschlussautobahnen und geben Hinweise für mögliche Umleitungen beziehungsweise das Umfahren des Staus.

Das Wirtschaftsministerium twittert zur Sommerreise unter MWVLW_RLP.

Pressemitteilung

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Mainz

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