Politik | 06.08.2016, 13:30 Uhr

Kreisverwaltung Ahrweiler zum Bundesverkehrswegeplan 2030

Verkehrsprojekte im Kreis Ahrweiler als vordringlich eingestuft

Lückenschluss A1, Ortsumgehung Lohrsdorf und sechsspurige A61 beschlossen

Kreis Ahrweiler. Das Kabinett der Bundesregierung hat den Bundesverkehrswegeplan 2030 beschlossen. Darin sind drei Infrastrukturprojekte aus dem Kreis Ahrweiler als Vorhaben mit vordringlichem Bedarf aufgelistet: der Lückenschluss der Bundesautobahn A 1, die Ahrquerung im Zuge der B 266 bei Lohrsdorf sowie die sechsspurige Erweiterung der A 61 zwischen der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen und der Anschlussstelle Mendig. Landrat Dr. Jürgen Pföhler begrüßt die Entscheidungen aus Berlin, die „eine wichtige Weichenstellung für die Weiterentwicklung der Infrastruktur im Kreis Ahrweiler sind.“ Jetzt gelte es für Bund und Land, die notwendigen Schritte für die konkrete Umsetzung voranzutreiben.

Der Lückenschluss der A 1 zwischen den Anschlussstellen Kelberg und Blankenheim sei eine wichtige und unverzichtbare Infrastrukturmaßnahme für die Eifelregion. „Die langjährigen gemeinsamen Anstrengungen im Kreis Ahrweiler mit Kommunen, Bürgermeistern und politischen Parteien haben sich ausgezahlt.“ So hätten die vom Kreistag beschlossene Resolution und die Unterschriftenaktion pro Eifelautobahn dem Projekt offensichtlich Schubkraft verliehen, betont der Landrat.

„Ebenfalls bringt uns der Bundesverkehrswegeplan der Realisierung der langersehnten Ortsumgehung B 266/Lohrsdorf ein Stück näher, auch wenn die weiteren Schritte noch einen erheblichen Zeitraum in Anspruch nehmen werden“, zeigt sich der Landrat erfreut. Die Menschen vor Ort kämpften seit Jahren angesichts des hohen Verkehrsaufkommens für die Umgehung. Mit dem sechsspurigen Ausbau der A 61 zwischen der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen und der Anschlussstelle Mendig werde ein Nadelöhr beseitigt, das auch den regelmäßigen Staubildungen Abhilfe verschaffe. „Dies ist auch ein weiterer Pluspunkt für den Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler und die Ansiedlung von Unternehmen“, betonte der Landrat.

Sehr bedauerlich sei laut Landrat Dr. Jürgen Pföhler hingegen, dass die alternative Güterzugstrecke zur Entlastung des Mittelrheintals nicht in der Planung enthalten sei: „Die lärmgeplagte Bevölkerung hat kein Gehör gefunden.“ Dennoch dürften die Beteiligten das Ziel keinesfalls aus den Augen verlieren und müsse weiter auf allen politischen Ebenen für eine entsprechende Lösung eintreten, so Dr. Pföhler. Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Heizung
Anzeige Lagerverkauf
Titelanzeige
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Rund um´s Haus
Zukunft trifft Tradition KW 42
Zukunft trifft Tradition KW 42
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die B267 in Altenahr.  Foto: ROB
2172

Die Sperrung bedeutet Einschränkungen im ÖPNV

Altenahr: Vollsperrung der B 267 ab 19. Oktober

Altenahr. Ab Montag, 19. Oktober 2026, muss die B 267 in Altenahr auf Höhe des Bahnübergangs an der Altenburger Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist die Herstellung einer Außenanlage. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich 6. November dauern. Die Umleitung erfolgt aus Fahrtrichtung Altenburg kommend über die B 257 und den Roßberg, aus Fahrtrichtung Altenahr kommend erfolgt die Umleitung entgegengesetzt, das heißt über den Roßberg und die B 257.

Weiterlesen