Politik | 24.10.2018

Erklärung von Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer - Kripp

Verzicht auf die Kandidatur zum Ortsvorsteher von Kripp

Kripp. Auf der vergangenen Ortsbeitratssitzung in Kripp richtete Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer vor Beginn der Sitzung das Wort an die Mitglieder. Nach Rücksprache mit Bürgermeister Björn Ingendahl teilte er folgendes mit: „Ich habe nicht geahnt, was alles auf mich zukommen würde, als man mich vor Jahren erstmalig bat, für das Amt des Ortsvorstehers in Kripp zu kandidieren. Da ich jedoch Kripper mit Leib und Seele bin, habe ich mich damals zur Wahl gestellt. Nun bin ich seit fast 15 Jahren in diesem Amt, habe Höhen und Tiefen erlebt sowie Erfolge und Misserfolge. Doch kann ich ruhigen Gewissens behaupten: Wir haben viel geschafft in dieser Zeit! Im nächsten Jahr stehen wieder Kommunalwahlen an und ich freue mich darüber, dass meine Partei, die CDU, auch für weitere fünf Jahre hinter mir steht und mir erneut das Vertrauen schenkt als Ortsvorsteher für Kripp zu kandidieren. Es sind seitdem einige Monate vergangen und ich habe mir während der „Sommerpause“ zu einer erneuten Kandidatur vieles durch den Kopf gehen lassen. Da ich meine Familie an der Seite habe, die fragt: „Willst du das wirklich noch mal fünf Jahre machen? Ist es nicht langsam an der Zeit, etwas kürzerzutreten?“, habe ich lange und intensiv darüber nachgedacht. Viele Gedanken sind mir dabei durch den Kopf gegangen.

Ich habe bei der kommenden Kommunalwahl einen Mitbewerber, der, nach meiner Einschätzung, alle Voraussetzungen mitbringt, um ein guter Ortsvorsteher zu werden, ein Ortsvorsteher für unser Kripp. Genau so habe ich mir einen Nachfolger vorgestellt, auch, wenn er leider nicht meiner Partei angehört. Jedoch kommt er aus unserer Mitte, mitten aus Kripp. Es wird also nun Zeit in den Wahlkampf einzutreten, mit aller Macht und unter Zuhilfenahme aller zur Verfügung stehenden Medien. Doch, will ich das wirklich? Ob ich nun am Ende gewählt werde oder nicht, was bleibt, wäre verbrannte Erde: Die gute Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen im Ortsbeirat würde so oder so Schaden nehmen und im Falle meiner Wahl ginge ein guter Kandidat für Kripp verloren. Keiner weiß, was dann in fünf Jahren wäre bei der nächsten Wahl.

Das möchte ich nicht! Dafür liegt mir Kripp zu sehr am Herzen! Deshalb habe ich mich entschlossen, nicht mehr als Ortsvorsteher für Kripp zu kandidieren, sondern, wie bisher auch, mich um einem Platz im Stadtrat und im Kreistag zu bewerben. Auch da kann ich mich mit aller Kraft für Kripp einsetzen. Unserem Kripp wünsche ich, dass es, genau wie in den letzten Jahren, weiter nach vorne geht. Wir sind auf dem richtigen Weg. Gemeinsam bringen wir Kripp noch weiter voran.“ Pressemitteilung

CDU OV Kripp

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