Politik | 13.12.2017

FDP Swisttal sagt „ja“ zur neuen Nahversorgung in Heimerzheim

Vor Ansiedlung am Metternicher Weg sollen Prüfaufträge folgen

Swisttal-Heimerzheim. „Nahversorgung“ meint für die meisten, den „Laden um die Ecke“ fußläufig zu erreichen. Davon müssen die Anwohner Abschied nehmen, wenn weiterhin auf die großen Ketten gesetzt wird. Deren Konzepte mit der enormen Auswahl erfordern viel Platz, mehr als die engen Ortskerne bieten können.

So liegt es ebenso im Interesse der Bevölkerung, Standorte der Nahversorgung zu erhalten und zukunftsfähig zu machen, wie auch neue zu entwickeln und auszubauen. Die FDP Swisttal unterstützt daher grundsätzlich die Ansiedlung eines Nahversorgungszentrums am Metternicher Weg. Es schmerzt aber auch die Aufgabe des Höhenstandorts für Lebensmittelversorgung an der Breniger Straße, die nach wiederholter Aussage der Bezirksregierung aber unvermeidbar ist.

Verantwortungsvolle Planung

„Die Entwicklung des neuen Versorgungszentrums am Metternicher Weg hat jedoch in verantwortungsvoller Art zu geschehen, denn wir müssen die Belange der Anwohner und die städtebaulichen Rahmenbedingungen ausreichend berücksichtigen,“ fordert Monika Goldammer, Planungsfachfrau der FDP Swisttal. „Wir verhehlen nicht, dass wir das Vorhaben gerne länger geprüft hätten – das werden wir jetzt im weiteren Verfahren akribisch tun,“ so Goldammer und verweist bereits auf eine erste Anregung der FDP zur angemessenen Erschließung, die vom Investor schon aufgegriffen wurde: Rangiermanöver der Zulieferer dürfen ausschließlich auf dem Gelände der Firmen und keinesfalls auf den öffentlichen Straßen stattfinden. Auch die Erschließung der geplanten Mehrfamilienhäuser sowie der Übergang vom Kammerfeld zum Metternicher Weg müsse noch genauer durchdacht werden um die gegenwärtigen Bewohner nicht übermäßig zu belasten.

Wohngebiete vor Lärm schützen

Grundsätzlich sei es sinnvoll, die fragliche Fläche am Ortsrand von Heimerzheim als Gewerbefläche, speziell als Sondergebiet für den Einzelhandel, zu entwickeln, so Goldammer. „Und zwar in Gänze: Ausdrücklich spricht sich die FDP dagegen aus, im geplanten Sondergebiet so nah an der L 182 Wohnbebauung zu planen! Die Karten zum Umgebungslärm (Land NRW) weisen hier einen erheblich vorbelasteten Bereich aus.“ Der weiter südlich gelegene Alternativstandort sei deshalb deutlich besser geeignet: Die Abschirmeffekte der neuen Geschäfte gegen den Verkehrslärm sollten bei der Planung genutzt werden.

Pressemitteilung

der FDP Swisttal

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