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Erste Auflage des Aktivtischs der Aktivgemeinschaft „Wir sind Sinzig“ in 2020

Vorfreude auf vielfältige Aktivitäten

Werbegemeinschaft möchten bestehende Veranstaltungsangebote verbessern

Vorfreude auf vielfältige Aktivitäten

Der Aktivtisch ist eine beliebte Möglichkeit zum Austausch unter den Mitgliedern der Werbegemeinschaft. Foto: ROB

12.02.2020 - 09:08

Sinzig. Rückblicke und Ausblicke waren die bestimmenden Themen des letzten Aktivtisch der Werbegemeinschaft „Wir sind Sinzig“. Die Versammlung der Sinziger Gewerbetreibenden fand zum ersten Mal im noch recht frischen Jahr 2020 statt und dazu konnte der 1. Vorsitzende Reiner Friedsam wieder einige interessierte Mitglieder begrüßen. Bei den regelmäßigen Zusammenkünften steht vor allem der konstruktive Austausch und das Netzwerken im Mittelpunkt. Gerade aber bei jüngsten Sitzung, die in der Osteria Giorgio stattfand, bot sich der passende Anlass auf das vergangene „Aktiv-Jahr“ und die letzte große Veranstaltung der Werbegemeinschaft zurückzublicken. Beim Weihnachtsmarkt, der am 2. Adventswochenende statt fand, verzeichnete man einen guten Zuspruch und viel Interesse seitens der Besucher. Auch der Sinziger Sternenzauber, bei dem markante Orte in Sinzig durch Bögen aus Lichterketten festlich illuminiert wurden, hatte auch im vergangenen Jahr sehr viel Lob gebracht. Trotzdem gab es noch einige Verbesserungsvorschläge seitens der Mitglieder der Werbegemeinschaft. So wurde von manchem Aktivtischteilnehmer angeregt, die Bachovenstraße während der Dauer des Weihnachtsmarktes zur temporären Fußgängerzone umzugestalten, was durchaus auf positiven Zuspruch stieß. Dennoch wurde angemahnt, dass die Parkplatzsituation in der Innenstadt nicht ideal wäre. Es gebe schlicht zu wenig Parkmöglichkeiten.

Die Idee, den Markt auf zwei Wochenenden ausdehnen, wurde eher kritisch betrachte.. Stattdessen überlege man, zusätzlich auf dem Kirchplatz etwas Raum für beispielsweise Getränkestände zu reservieren. Ein positives Fazit seitens des 1. Vorsitzenden gab es auch für die Sinziger Gutscheine. Man könne einen Anstieg der Verkaufszahlen feststellen. Friedsam sprach in diesem Zusammenhang allen Stellen, bei denen die Gutscheine zu beziehen sind, seinen Dank aus.


Frühlingserwachen am 29. März


Als nächstes großes Event steht das Frühlingserwachen inklusive Büchermarkt und verkaufsoffenem Sonntag am 29. März an. Reiner Friedsam erläuterte, dass seitens der Händler bereits starkes Interesse bestehe, sich an der Veranstaltung zu beteiligen. Maike Gaußmann-Vollrath, Wirtschaftsförderin der Stadt Sinzig, bestätigte, dass zum Frühlingserwachen wieder eine Auflage des Barbarossa-Slams, dem Poetry-Slam im Sinziger Rathaus, stattfinden wird. Claudia Thelen brachte die Idee ein, das Programm des "Frühlingerwachens" zusätzlich um einen E-Auto-Tag zu erweitern. Durch die positiven Erfahrungen mit der „Wave-Trophy“, der größen E-Auto-Rallye der Welt, die letzten Sommer auf dem Kirchplatz Station machte, können dies laut Thelen einen zusätzlichen Attraktivitätsfaktor schaffen.


Sinzig und die Landesgartenschau


Maike Gaußmann-Vollrath informierte auch über die Möglichkeiten, sich an der Landesgartenschau zu beteiligen, die von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler im Jahr 2022 ausgerichtet wird. Bei der letzten Stadtratssitzung hatte Guido Orthen, der Bürgermeister der Kreisstadt, eine Einladung an Sinzig ausgesprochen, sich als Stadt auf dem Laga-Gelände zu präsentieren. Gaußmann-Vollrath zeigte jedoch die daraus entstehenden Schwierigkeiten auf. Denn die Landesgartenschau werde sich über circa 180 Tage erstrecken. Dafür genügend Personal zu rekrutieren, das einen möglichen Stand über diese Dauer besetzt, könne schwierig werden. Stattdessen wünsche man sich mehr Synergie-Effekte im Bereich der Hotellerie. Auch wenn man sich durchaus bewusst sei, dass überwiegend Tagesgäste die Landesgartenschau besuchen würde, wie Harald Monschau, der 2. Vorsitzende der Werbegemeinschaft, ergänzte.

Wirtschaftsförderin Maike Gaußmann-Vollrath informierte des Weiteren über das Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz „Starke Kommunen – Starkes Land“, kurz SKSL. Insbesondere neue Mobilitätskonzepte sind hier große Themen. Neue Fahrradboxen für Bahn-Pendler und neue Konzepte für Rad- und Fußwege sind hier in der Planung. Auch die Schifffahrt auf dem Rhein sei „nicht mehr up to date“, wie Gaußmann-Vollrath erklärte. Man denke über neue Konzepte für Ausflugsschiffe nach, genauso wie wasserstoffbetriebene Wassertaxen.

Auf das angebrochene Jahr blickte Reiner Friedsam mit Vorfreude. So sollen das Sprudelnde Sinzig und der Weinsommer in bewährter Form stattfinden. Bei letztem plane man jedoch eine Ergänzung zum Programm: Der Freitagabend soll sich ganz der klassischen Musik widmen. Am Samstag hingegen bleibe man bei feiertauglichen Tönen mit der selben Band wie im vergangenen Jahr.

Für den Sommer konnte Friedsam noch eine weitere Ankündigung machen. Am Montag, 10. August wird die Vor-Tour-der-Hoffnung in Sinzig am Nachmittag eine Pause einlegen.

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Kommentare
Jochen Seifert:
Müntefering hat Recht: „Macht die Kommunen stark“ Franz Müntefering hat beim Jahresempfang der SPD in Sinzig etwas Wahres gesagt: „Macht die Kommunen stark!“ und dazu dann die Aufforderung die Angebote zu verbessern, unter anderem auch die Versorgung der älteren Mitbürger. Eine Antwort seitens der Kreis-SPD darauf gibt es nicht. Genauso verhält sie sich im Rahmen der Kreis - Haushaltsberatungen, wenn es darum geht, Landeszuschüsse anzufordern, die das Land den Kommunen nicht weiterleitet bzw. vorenthält. Das „Starkmachen“ der Kommunen wird bei dieser Landesregierung nicht funktionieren. Das hat selbst der Landesrechnungshof unterschwellig eingesehen. Vielleicht prüft er ja zukünftig auch die Haushaltswirtschaft der Landesregierung, so die Deutung einer Aussage in einem Schreiben an die FWG. Auch die Neueinstellung eines Direktors/Direktorin beim Landesrechnungshof, mit der Aufgabe zur Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes, könnte ein Zeichen sein. Noch besser wäre es jedoch, wenn die Kreis-SPD mal eigenständig in Mainz vorspricht und Verbesserungen anmahnt. Sie hat ja jetzt einen Anlass. Jochen Seifert, Fraktionssprecher der FWG im Kreistag Ahrweiler

Vortrags- und Diskussionsabend

Stefan Knoll:
Ganz schlimm, was Demos e.V. auf Facebook über die Machenschaften der AfD im Westerwald aufdeckt. Bei der AfD im Westerwald findet man Rassismus und Antisemitismus. Ganz übel.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Karsten Kocher:
Und heute berichtet DEMOS e.V. auf Facebook über einen weiteren schlimmen Vorfall bei der AfD Westerwald. Der Rechtsextremismus feiert fröhliche Urständ bei der AfD Westerwald.
B. Roß:
Hoffentlich werden dann auch wenigstens die Bäume abrasiert. Die sind sowieso den Radfahrern nur im Weg und wenn man sich die mal genau anschaut, sind die sicher auch krank. Derartige Bäume sind nämlich immer krank - das weiss man.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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