Politik | 02.11.2020

Swinging World e.V. - Unternehmerverband der Tanzschulen

Warum Äpfel keine Birnen sind

Tanzschulen kennen ihre Kunden und übernehmen Verantwortung

Hamburg. 75 Prozent der Infektionsquellen von Covid 19 können praktisch nicht mehr nachvollzogen werden. Diese Information der Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Pressekonferenz zu den Maßnahmen des „Lockdown light“ ist erschreckend. Ist sie doch der Hauptgrund für die verschärften Auflagen für praktisch alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Besonders zynisch daran: „Praktisch alle Tanzschulen des Unternehmerverbandes Swinging World haben sich in diesem Sommer intensiv mit dem Thema Hygiene beschäftigt, haben in Konzepte und Maßnahmen im Sinne der AHA-Regeln investiert. Annähernd 3000 Mitarbeiter haben an individuellen tanzschulspezifischen Schulungen zum Thema teilgenommen. Im Gegensatz zum Einzelhandel kann in Tanzschulen jeder Kunde genauestens nachverfolgt werden. Durch moderne Kundenverwaltungssysteme werden sämtliche Kundenbesuche in Echtzeit registriert und gleichzeitig sämtliche Kontakte zu weiteren Mitbesuchern dokumentiert,“ erklärt der Präsident der Swinging World, Christoph Möller. „Und jetzt sollen wir genauso unter den Einschränkungen leiden, wie andere Bereiche z.B. in der Gastronomie, wo Kunden einen Zettel ausfüllen, dessen Richtigkeit der Angaben gewiss für das Personal nicht überprüfbar ist.“ Hier ist die Politik aufgefordert, sinnvoll zu differenzieren. „Wir haben eigene Umfragen zum Thema Covid-Infektionen in Tanzschulen unter unseren Mitgliedern gemacht - wir können mit großer Sicherheit sagen, wie das Infektionsgeschehen in deutschen Tanzschulen aussieht. In 95 Prozent der Unternehmen hat es weder unter den Mitarbeitenden noch den Kunden jemals einen Corona-Fall gegeben und wir haben in den deutschen Tanzschulen fast zwei Millionen Besucher jährlich“, so Möller weiter! „Uns ist kein dokumentierter Fall vonCovid-19 Übertragung innerhalb eines Tanzkurses bekannt!“ Unsere Unternehmen übernehmen Verantwortung für ihre Kunden. Gesundheit hat und hatte auch vor Corona höchste Priorität. Jetzt mit allen anderen über einen Kamm geschoren zu werden, würde bedeuten Äpfel mit Birnen zu vergleichen und kann nicht richtig sein. Wir bieten den zuständigen Behörden unsere Mitarbeit bei der

Nachverfolgung von Covid-19 an. Sollte es zu einem Infektionsgeschehen kommen, so können die Tanzschulen selbstständig alle betroffenen Kunden informieren und somit die Behörden vor Ort entlasten. Wir appellieren dringend und im Sinne der Glaubwürdigkeit an die zuständigen Ministerien, die Einrichtungen, die eine sinnvolle Nachverfolgung ihrer Kundenkontakte anbieten, von den Beschränkungen des Lockdowns auszunehmen. Unsere Branche ist bedroht.“

Bereits jetzt klagen die Unternehmen über Verluste in hoher zweistelliger Millionenhöhe. 80 Prozent sehen das Weiterbestehen ihrer Unternehmen, die Arbeitsplätze ihrer Angestellten und somit das Fortbestehen dieser traditionsreichen und gesellschaftlich wichtigen Branche akut gefährdet. Tanzschulen nehmen eine entscheidende Funktion für die geistige-, soziale- und körperliche Gesunderhaltung der Menschen in unserer Gesellschaft ein. Eine behördliche Schließung der Tanzschulen in der eigentlichen Hochsaison ist ein verheerendes Signal. Nur eine vitale, lebendige Tanzschulszene kann diese bedeutende gesellschaftliche Funktion auch in Zukunft übernehmen und in der aktuellen Situation helfen, die Pandemie einzudämmen. Pressemitteilung

Swinging World e.V.

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