Parlamentarischer Staatssekretär Jens Spahn zu Gast bei der CDU Rheinbach
Was Deutschland zusammenhält
Rheinbach. „Deutschland 2016 - Was uns zusammenhält“ war das Thema, zu dem Jens Spahn vergangene Woche zu den rund 70 Besuchern im Himmeroder Hof sprach.
Spahn stellte heraus, dass die Menschen mit ihren Sorgen ernst genommen werden müssten. Niemand dürfe an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden: „Wenn Bürger sagen, dass sie sich unwohl fühlen, wenn Burka und Hidschab im Straßenbild überhandnehmen, muss man darüber sprechen und sie nicht in die fremdenfeindliche Ecke stellen.“
Geltendes Recht müsse durchgesetzt werden. Dies fange schon im Kleinen an und steigere im Großen die Innere Sicherheit. Des Weiteren sprach Jens Spahn den europäischen Gedanken an und führte aus, dass dies ein Kernthema der CDU sei.
Er sagte ausdrücklich, dass die EU ohne England nicht am Ende sei. Ebenso bezog sich Spahn auf die wirtschaftliche Gesamtsituation in Deutschland, die praktisch so gut wie lange nicht sei, auch wenn viele Dinge immer noch nicht zufriedenstellend gelöst seien. „Aber im vierten Jahr keine Staatsschulden zu machen, ist ein Erfolg, der sich für die kommenden Generationen auszahlt“, so Spahn.
Dass der Referent aufgrund der desolaten Verkehrslage zu spät zur Veranstaltung eintraf, wirkte sich nicht auf das Interesse der Besucher aus. Die CDU Rheinbach gab kurzerhand für alle Anwesenden ein Eis aus. Dies hatte zwei positive Effekte: Die Zeit wurde nicht zu lang für die Wartenden, und man kam auch untereinander zu vielen interessanten Gesprächen
„Dass trotz Verspätung praktisch kein Besucher gegangen ist, zeigt, dass die Menschen sich doch für brisante, politische Themen interessieren. Wir haben einen spannenden Vortrag von Jens Spahn erlebt“, kommentierte der Vorsitzende des Stadtverbands der CDU Rheinbach, Oliver Baron, die Veranstaltung.
Pressemitteilung des
CDU-Stadtverbands Rheinbach
