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Beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler nachgefragt:

Was passiert mit Sperrab- fällen nach der Abholung?

Jedes Jahr beauftragen die Bürger im Landkreis Ahrweiler rund 22.000-mal die Abholung von Sperrmüll

12.02.2019 - 10:28

Ahrweiler. Was zu groß ist für die Tonne, kommt auf den Sperrmüll, so viel ist klar. Doch was passiert dann mit der alten Matratze und dem ausgemusterten Kleiderschrank? Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler (AWB) holt Rest- und Holzsperrmüll grundsätzlich getrennt voneinander ab. Denn sowohl die Verwertungspreise als auch die Verwertungswege für beide Materialgruppen sind unterschiedlich.

Während Restsperrmüll für 105 Euro pro Tonne sortiert und die sortierten Materialien größtenteils als Ersatz-Rohstoffe wiederverwendet werden, wird das Altholz für rund 55 Euro pro Tonne in einer Biomasseverwertungsanlage zur umweltfreundlichen Energiequelle abgegeben. Eine gemeinsame Einsammlung im Sammelfahrzeug müsste außerdem kostenintensiv und umständlich durch einen Bagger nachsortiert werden. Der kann aber die Stoffe kaum so gut trennen, wie der Bürger das bereits an der Haustür kann. So tragen die Bürger aktiv zu geringeren Abfallgebühren bei.

Jedes Jahr beauftragen die Bürger im Landkreis Ahrweiler rund 22.000-mal die Abholung von Sperrmüll. Bis zu zweimal kann jeder Haushalt im Jahr je drei Kubikmeter oder 250 Kilogramm Sperrmüll (Holz/Restsperrmüll) kostenlos anmelden oder auf den Anlagen des AWB in Niederzissen und Leimbach vorbeibringen. Erst ab der dritten Anmeldung fallen Gebühren an - sie beginnen bei 74 Euro pro Abholung. Die schnellste Anmeldung ermöglicht www.meinawb.de, denn hier erhält der Bürger direkt im Anschluss seinen Abholtermin. Bei der Einsendung einer Entsorgungsscheckkarte kann es bis zu einer Woche bis zur Terminbestätigung dauern.

Bereits seit über zehn Jahren sammelt der AWB den Sperrmüll nicht mehr zu festen Terminen, sondern nur auf Bestellung ein. Dazu hatte sich die Kreispolitik 2006 entschieden. Grund dafür waren unter anderem nachts patrouillierende „Abfall-Fledderer“, nach der Sammlung übrig bleibende sperrmüllfremde Reste (zum Beispiel Baustellenabfälle, Problemmüll) und unkalkulierbare Sammelmengen in den Abfuhrgebieten.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zeitungsverleger Dirk Ippen: „Der deutsche Traum, unser Land zuverlässig mit ‚grüner’ Energie aus Sonnenschein und Wind zu versorgen, ist nur eine Utopie“ --- Wie recht er hat!
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
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