SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer zu Gast in Andernach
Wasserschutzpolizei stellte Arbeit vor
Im beruflichen Alltag werden zumeist Schiffe kontrolliert und auf eventuelle Gewässerverunreinigungen geachtet
Kreis Mayen-Koblenz/Andernach. Im Rahmen seiner diesjährigen Sommerreise besuchte der SPD-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag, Alexander Schweitzer, die Wasserschutzpolizei in Andernach. Gemeinsam mit dem Andernacher Landtagabgeordneten Marc Ruland (SPD) wurde er von dem Leiter der Abteilung Wasserschutzpolizei in Rheinland-Pfalz, Herrn Leitender Polizeidirektor Helmut Oberle, und dem stellvertretenden Leiter der Station Andernach, Herrn Polizeihauptkommissar Michael Schröder, herzlich empfangen. Nach einer kurzen Besichtigung der 2011 entstandenen Räumlichkeiten am Andernacher Hafen ging es mit Sicherheitskleidung an den großen Containerstapeln im Hafen vorbei an Bord eines Streifenbootes. Es folgte eine Fahrt durch das Dienstgebiet der Beamten vor Ort. Auf dem Rhein wurde dann zuerst die tolle Aussicht bestaunt. Anschließend stellte Herr Schröder die Aufgabenschwerpunkte der Station Andernach vor. „Der Rhein ist eine zentrale Route in Europa – vergleichbar mit einer Autobahn. Auch auf dem Wasser kann daher so einiges passieren. Deswegen sind wir als Ordnungshüter auf dem Wasser neben den schifffahrtspolizeilichen Vollzugsaufgaben natürlich auch insgesamt auf die Einhaltung der öffentlichen Sicherheit bedacht. Im beruflichen Alltag kontrollieren wir zumeist Schiffe und achten auf eventuelle Gewässerverunreinigungen“, so Schröder.
„Besonders stolz sind wir auf die tragende Rolle, die Rheinland-Pfalz im Bund bezüglich der Datenverarbeitung bei Schiffskontrollen einnimmt. Wir haben für alle Wasserschutzpolizeien in Deutschland eine zentrale Datenbank errichtet, die in bundesübergreifender Zusammenarbeit aktuelle Kontrolldaten in der Binnenschifffahrt enthält. Zusätzlich sprechen wir uns im Rahmen des AQUAPOL-Netzwerkes mit unseren EU-Nachbarländern ab, um gemeinsame Sicherheitskontrollen durchzuführen“, so Oberle zu den beiden Abgeordneten Schweitzer und Ruland. Schweitzer und Ruland zeigten sich von dem großen Engagement und der Freude der Beamten an ihrer Arbeit beeindruckt.
Aufklärung über Gefahren im Rhein
Eine Thematik beschäftigte alle Anwesenden besonders: Die Wasserschutzpolizei besucht Grundschulen, um dort vor den Gefahren des Badens im Rhein zu warnen. „Meist vor den Sommerferien besuchen wir die jungen Schülerinnen und Schüler. Natürlich sprechen wir dann auch über die faszinierenden Seiten des Rheins. Eine Sache muss aber immer allen – egal ob jung oder erwachsen – klar sein: Im Rhein wird nicht gebadet oder geschwommen. Selbst für Profischwimmer kann der Rhein tödlich sein. Die Strömungen werden schnell unterschätzt, können unvorhersehbar sein und tödliche Wirkung erzielen. Es ist uns ganz besonders wichtig, dass wir hier weiter Aufklärung leisten können“, so Schröder deutlich. Diesem Appell schlossen sich Schweitzer und Ruland mit Nachdruck an.
„Die Arbeit der Wasserschutzpolizei ist im gesellschaftlichen Bewusstsein im Vergleich zur ‚Polizei auf dem Land‘ deutlich geringer verankert. Mit dem Rhein fließt eine der zentralen europäischen Verkehrsadern durch unser Bundesland. Die Wasserschutzpolizei hat daher für Rheinland-Pfalz eine hohe Bedeutung. Ich danke den Polizeibeamten für ihren täglichen Einsatz für unsere Sicherheit“, so Schweitzer resümierend. „Wir begrüßen es, dass wir mit der Wasserschutzpolizei in Andernach seit 2011 einen starken Partner gewonnen haben“, wie Ruland ergänzt. Gute Nachrichten hatten die beiden Abgeordneten für die Wasserschutzpolizei auch: In den kommenden Jahren wird im Rahmen eines Investitionsplans die Flotte kontinuierlich erneuert.
Pressemitteilung
Marc Ruland, MdL (SPD)
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