Politik | 16.02.2021, 12:35 Uhr

CDU-Landtagskandidatin Petra Schneider zu Gast beim Wasserversorgungszweckverband Maifeld-Eifel

Wasserversorgung klimasicher gestalten

Ortsbesichtigung im Wasserwerk Weibern (von l. n. r.): Stefan Friedsam, Karl Gundert, Jürgen Wagner und Petra Schneider. Foto: privat
60

Weibern. Sauberes Wasser ist unser kostbarstes Gut. Seit Jahren nimmt die Grundwasserbildung ab und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Auch die Nitratwerte im Wasser steigen. „Der Dürresommer 2018 hat bei uns bleibenden Eindruck hinterlassen und uns für das Thema Wasser sensibilisiert“, sagt Petra Schneider. Damals sank der Grundwasserspiegel stark ab und es hätte viele Wochen durchregnen müssen um den Verlust aufzufangen. Die Hitze sorgte für eine Rekordniveau des Wasserbezugs. In Zeiten des Klimawandels wird das Thema immer brisanter. Deshalb schaute die Landtagskandidatin beim Wasserversorgungszweckverband Maifeld-Eifel (WVZ) gemeinsam mit Karl Gundert, Ortsbürgermeister von Weibern, hinter die Kulissen des kommunalen Eigenbetriebs. 140 Orte und etwa 80.000 Einwohner werden von hier aus mit Trinkwasser versorgt. Werkleiter Jürgen Wagner und der Technische Leiter Stefan Friedsam informierten bei einem Rundgang über die Herausforderungen, auf die sich die Mitarbeiter immer wieder neu einstellen müssen. Insgesamt werden 4,2 Millionen Kubikmeter über ein Rohrleitungsnetz von fast 1300 Kilometer in die Haushalte und Firmen transportiert. Petra Schneider weiß um die Bedeutung frischen Trinkwassers und nicht nur der heimische Wasserhahn ist gemeint. „Unser Gewerbe und die Industrie sind abhängig von einer funktionierenden und nachhaltigen Wasserversorgung“, sagt sie. Um dies zu gewährleisten, muss die Wasserversorgung in kommunaler Hand bleiben. „Der WVZ Maifeld-Eifel sorgt für Versorgungsstabilität vor der eigenen Haustür und sichert Arbeitsplätze“, fügt die Landtagskandidatin hinzu. Wichtig ist, dass auch auf Landesebene alles unternommen wird, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Dazu gehört es auch, Lösungen für überregionale Wasserversorgungsnetze zu erarbeiten und umzusetzen.

Pressemitteilung der

CDU-Landtagskandidatin

Petra Schneider

Ortsbesichtigung im Wasserwerk Weibern (von l. n. r.): Stefan Friedsam, Karl Gundert, Jürgen Wagner und Petra Schneider. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die Einrichtung einer IGS an der Regionalen Schule Brohltal wurde bereits im März vom Kreistag abgelehnt. Jetzt scheiterte auch ein FWG-Antrag auf eine neue neutrale Untersuchung der Schülerzahlen im Kreis Ahrweiler.  Foto: GS
30

Kreis Ahrweiler. Im März hat der Kreistag von Ahrweiler den Antrag der Freien Wähler auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) an der Regionalen Schule Brohltal in Niederzissen abgelehnt. Dies unter anderem mit der Begründung des beratenden „biRegio“-Planungsbüros in schulpolitischen Entscheidungen, dass „eine „IGS Niederzissen die IGS Remagen empfindlich tangieren würde“.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Dauerauftrag 2026
Innovatives aus Andernach
Dauerauftrag 2026
Weitere Artikel
Symbolbild
660

Früher Morgen in Flammen

Brand im Herzen von St. Goar

St. Goar. Am Morgen des 2. November 2026, gegen 4:00 Uhr, ereignete sich in der Straße „Kirchplatz“ im Ortskern von St. Goar ein Gebäudebrand. Die Ursache des Feuers ist bislang noch ungeklärt. Glücklicherweise gelang es allen Bewohnern, das Haus eigenständig zu verlassen. Sie wurden mit leichten Verletzungen, insbesondere Rauchgasintoxikationen, von den vor Ort befindlichen Rettungskräften behandelt.

Weiterlesen