Politik | 20.02.2018

CDU-Ratsfraktion Koblenz begrüßt Entscheidung für neues Parkleitsystem

Wegweiser und Leitungsinfrastruktur werden modernisiert

Firma Siemens AG erhält Auftrag für die Erneuerung des dynamischen Parkleitsystems

Herbert Dott, Eitel Bohn, Anne Schumann-Dreyer, Peter Balmes Edith Hoernchen, Karl-Heinz Rosenbaum, Rudolf Kalenberg, Andreas Biebricher. privat

Koblenz. Das Oberzentrum Koblenz ist mit seinen hier angesiedelten Unternehmen, Behörden und Geschäften sowie aufgrund des umfangreichen gastronomischen und kulturellen Angebots tagtäglich Anziehungspunkt für zahlreiche Berufspendler und Besucher. Entsprechend hoch sind das Verkehrsaufkommen und die Nachfrage nach Parkplätzen. Zur besseren Bewältigung wurde im Jahr 2001 das Parkleitsystem in Betrieb genommen. Die Autofahrer wurden fortan durch Anzeigetafeln zu freien Parkplätzen gelenkt. „Auf diese Weise konnte der Verkehrsfluss besser gesteuert werden und Stauungen um überlaufene Parkflächen wurden weitgehend vermieden. Seit Dezember 2015 ist das bewährte Koblenzer Parkleitsystem jedoch nur noch eingeschränkt verfügbar und seit Herbst 2016 sind nahezu alle dynamischen Anzeigen dunkel“, stellt die CDU-Fraktionsvorsitzende im Koblenzer Stadtrat, Anne Schumann-Dreyer, fest. Dies stehe in erster Linie im Zusammenhang mit der veralteten Technik u. a. in der Zentrale und bei den Übertragungsmitteln. Zum Teil liege es auch schlichtweg daran, dass es keine Ersatzteile mehr gebe. Um das Parkleitsystem wieder instand zu setzen, müssten vor allem elektrotechnische Komponenten erneuert werden. „Aus diesem Grund“, berichtet Schumann-Dreyer weiter, „hat das Tiefbauamt gemeinsam mit Firmen, das Parkleitsystem nun überprüft. Aufbauend auf den vorhandenen Komponenten soll eine technische Lösung zur Wiederinbetriebnahme des Systems entwickelt werden.“

Firma Siemens hat ein Konzept vorgelegt

Da ein komplett neues System sehr kostenintensiv wäre, sei aus wirtschaftlichen Gründen geplant, die derzeitigen Wegweiser und die Leitungsinfrastruktur zu erhalten. Die Firma Siemens habe hierzu inzwischen ein Konzept vorgelegt, welches eine neue Zentrale, Übertragungstechniken sowie neue Anzeigen umfasse und auch die vorhandenen Hohlkastenprofile übernehme. Die voraussichtlichen Kosten beliefen sich auf rund 315.000 Euro. „Es ist vorgesehen, die Erneuerung des Parkleitsystems im Rahmen der Ergebnisse des zweiten Dieselgipfels, der im November 2017 in Berlin getagt hat, in das Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020 aufzunehmen“, so die Fraktionsvorsitzende weiter. Gleichzeitig erfolge im Zuge der selbigen Förderung die Aufnahme in den Masterplan Green City. Nach positiver Förderrückmeldung werde ein vorzeitiger Baubeginn angestrebt, um bereits Anfang des Jahres 2018 den Auftrag für die Erneuerung des Parkleitsystems zu vergeben. „Nach derzeitigem Kenntnisstand liegt der Fördersatz bei 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Im Haushalt 2017 sind 60.000 Euro und für das Jahr 2018 340.000 Euro als Verpflichtungsermächtigung im Nachtragshaushalt 2017 eingestellt. Der Differenzbetrag zwischen einem möglichen Förderbetrag und den tatsächlichen Kosten soll über die Stellplatzablösebeträge finanziert werden“, führt Schumann-Dreyer weiter aus. Die Wartung für die neu eingesetzte Soft- und Hardware sowie für die Wegweiserstandorte werden separat vergeben. Da die Firma Siemens AG über die notwendige Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit verfüge, habe der Ausschuss für allgemeine Bau- und Liegenschaftsverwaltung in seiner Sitzung am 30. Januar beschlossen, ihr den Auftrag für die Erneuerung des dynamischen Parkleitsystems zu erteilen. „Zuvor hatte das Rechnungsprüfungsamt bereits einer Vergabe zur Erneuerung des Dynamischen Parkleitsystems zugestimmt. Als CDU-Fraktion begrüßen wir diese Entscheidung sehr und freuen uns darüber, dass Koblenz nun bald wieder über ein funktionierendes Parkleitsystem verfügen wird“, so Anne Schumann-Dreyer und die Mitglieder des zuständigen Ausschusses abschließend.

Pressemitteilung

CDU-Ratsfraktion

Herbert Dott, Eitel Bohn, Anne Schumann-Dreyer, Peter Balmes Edith Hoernchen, Karl-Heinz Rosenbaum, Rudolf Kalenberg, Andreas Biebricher. Foto: privat

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