FDP Westerwald zur Herabstufung des Wolfs-Schutzstatus
Weidetierhaltung braucht klare Perspektiven
Westerwaldkreis. Jana Gräf begrüßt die Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes. Damit wird aus Sicht von Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und passionierte Jägerin, eine überfällige Grundlage geschaffen, um ein praxistaugliches und rechtssicheres Bestandsmanagement zu ermöglichen.
„Für unsere Weidetierhalter ist das ein wichtiges Signal, denn sie brauchen nicht nur Zäune, sondern auch Schutz durch die Politik“, erklärt Gräf. „Die Rückkehr des Wolfs ist Realität, doch ohne klare Regeln zum Schutz von Nutztieren und ohne ein praxistaugliches, rechtssicheres Bestandsmanagement gefährdet sie ausgerechnet jene extensiven Haltungsformen, die wir in unserer Kulturlandschaft bewahren wollen.
Gräf betont, dass sich die FDP, gerade auch auf Landesebene, konsequent für ein realistisches Wolfsmanagement einsetzt. „Unsere Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt und unser parlamentarischer Geschäftsführer MdL Marco Weber haben das Thema in Rheinland-Pfalz immer wieder auf die Agenda gebracht. Es ist gut, dass Europa diesen Weg jetzt mitgeht, und es ist umso wichtiger, dass auch der Bund den Ländern nun die nötigen Schritte ermöglicht.“
Mit Blick auf die kürzlich neu aufgestellte Bundesregierung formuliert die Kommunalpolitikerin eine klare Erwartung: „Damit ein effektives Bestandsmanagement überhaupt möglich wird, muss der Bund jetzt handeln: Die Bundesregierung sollte der Herabstufung des Schutzstatus im EU-Ministerrat zustimmen, den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufnehmen und das Bundesnaturschutzgesetz entsprechend anpassen. Nur so können regionale Managementpläne umgesetzt werden.“
Die FDP stellt sich dabei klar an die Seite der Weidetierhalter: „Diese Menschen leisten jeden Tag Dienst an der Fläche, an der Landschaftspflege und an der Ernährungssicherheit. Das verdient Respekt und konkrete politische Unterstützung. Weidetierhaltung muss in Deutschland auch in Zukunft möglich sein“, so Gräf abschließend.
Pressemitteilung der
FDP Westerwald
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