Die Agentur für Arbeit informiert
Weniger Arbeitslose
Statistik: Die Arbeitslosigkeit in Stadt und Landkreis ist erneut gesunken
Mayen/Koblenz. Wie bereits in den Monaten zuvor ist die Arbeitslosigkeit in und um Koblenz im Juni weiter zurückgegangen. Zum Monatsende zählten die Statistiker der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen in der Stadt 3.602 arbeitslose Frauen und Männer. Das sind 107 weniger als vor vier Wochen und 174 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 auf 6,1 Prozent. Im Juni 2015 lag sie bei 6,4 Prozent. Im Landkreis ging die Arbeitslosigkeit in den letzten vier Wochen um 106 auf 4.266 Betroffene zurück. Damit sind 869 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Juni 2015. Die Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 auf 3,7 Prozent, im Vorjahr lag sie bei 4,5 Prozent. Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren vor allem im langfristigen Vergleich beide Rechtskreise des Sozialgesetzbuches (SGB), die die Arbeitslosigkeit regeln.
Koblenz
So gehen die Werte in der Stadt Koblenz im SGB III - also bei jenen Menschen, die meist noch nicht länger als ein Jahr arbeitslos sind und zur Gemeinschaft der Arbeitslosenversicherung gehören – um 32 auf 915 zurück. Vor einem Jahr waren noch 122 Menschen mehr betroffen. Im Rechtskreis SGB II - dem jene Arbeitslosen zugeordnet sind, die von den Jobcentern betreut werden und auf Grundsicherung angewiesen sind - sank die Arbeitslosigkeit in den letzten vier Wochen um 75 auf nun 2.687 ab. Vor einem Jahr waren im SGB II 52 Personen mehr arbeitslos gemeldet.
Minimaler Anstieg im Landkreis Mayen-Koblenz
Im Landkreis Koblenz-Mayen stieg die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III in den letzten vier Wochen minimal um 5 Personen an und liegt nun bei 1.789. Gegenüber dem Vorjahr ist dies jedoch ein Rückgang um 237. Im Rechtskreis SGB II zählen die Statistiker zum Monatsende 2.477 arbeitslose Menschen – 111 weniger als vor vier Wochen und sogar 632 weniger als vor einem Jahr.
Zahl der gemeldeten Stellen steigt weiter an
Parallel zur günstigen Entwicklung der Arbeitslosigkeit steigt die Zahl der gemeldeten Stellen in Stadt und Landkreis weiter an. So wurden dem Arbeitgeberservice im Juni aus der Stadt 437 neue Stellenangebote gemeldet, aus dem Landkreis kamen 591 hinzu. Damit registriert die Agentur in der Region zurzeit fast 4.000 offene Stellen – 2.300 aus dem Landkreis und 1.643 aus Koblenz. Vor einem Jahr wies die Statistik gut 1.000 Stellen weniger aus.
Gutes Zeichen
Der neuerliche Rückgang der Arbeitslosigkeit sei ein gutes Zeichen, meint Agenturleiter Frank Schmidt. Vor allem der deutliche Abstand zum Vorjahr sei ermutigend, da der langfristige Vergleich viel eher auf eine konjunkturell stabile Lage hinweise als die von vielen saisonbedingten Einflüssen geprägte monatliche Entwicklung. „Das vor uns liegende kleine Sommerloch werden wir mit diesem stabilen Fundament gut und schnell bewältigen können“, sagt Schmidt vorher. Mit Beginn der „großen Ferien“ steigen die Arbeitslosenzahlen in der Regel geringfügig an, weil viele junge Leute zu dieser Zeit ihre Lehre beenden. Wer nicht vom Ausbildungsbetrieb übernommen wird, findet aber oft erst im September eine Anschlussbeschäftigung, wenn die Unternehmen ihre Sommerpause beenden.
Es gibt noch freie Ausbildungsstellen
Jugendliche, die in diesem Jahr eine Ausbildung beginnen wollen, bislang aber noch nicht fündig geworden sind, haben gute Chancen: Derzeit stehen im Landkreis laut Statistik 462 unversorgten, gemeldeten Bewerbern noch 571 unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber. In der Stadt werden Ende Juni 292 unversorgte Jugendliche und 503 unbesetzte Ausbildungsstellen ausgewiesen. In der Region kommen damit rein rechnerisch etwa 1,4 Stellen auf jeden Suchenden. Dennoch rät Frank Schmidt allen jungen Leuten, die sich bislang noch nicht bei der Arbeitsagentur gemeldet haben, nicht mehr länger zu warten. „Einen Ausbildungsplatz findet man nicht von heute auf morgen. Im optimalen Fall ist er die Basis für einen Beruf, der einem ein ganzes Arbeitsleben lang Spaß macht. Da ist es wichtig, dass man seine Talente und Neigungen, aber auch die Erwartungen des Arbeitgebers gut einschätzen kann. Dabei helfen unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater gern. Um für alle Beteiligten zu einem guten Ergebnis zu kommen, brauchen aber auch sie ein bisschen Zeit.“ Kontakt zur Arbeitsagentur gibt´s über die kostenfreien Servicenummern: 0800 – 4 55 55 00 (Jugendliche) oder 0800 – 4 55 55 20 (Arbeitgeber).
Pressemitteilung
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