Politik | 27.12.2023

Pädagogen der Caritas helfen Menschen aus der Sucht - CDU-Bundestagsabgeordneter Josef Oster und Junge Union Koblenz besuchen die Einrichtung

Wenn die Beratungsstelle der Fels in der Brandung ist

Die Junge Union Koblenz und der CDU-Bundestagsbageordnete Josef Oster brachten einen geschmückten Weihnachtsbaum in die Räumlichkeiten der Suchtberatung der Caritas. Von links: Sebastian Gratzfeld, Vorsitzender der Jungen Union Philip Rünz, MdB Josef Oster und Einrichtungsleiter Can Depré.  Foto: Michaela Cetto

Koblenz. Die Suchtberatung der Caritas in Koblenz erfüllt eine wichtige Aufgabe. Sie ist Anlaufstelle für zahlreiche betroffene Menschen, die unter verschiedenen Suchterkrankungen leiden, von Gaming und Nikotin über Alkohol und Tabletten bis hin zu harten Drogen. Nicht alle, aber einige dieser Menschen leben auf der Straße. Im Rahmen der Weihnachtsbaum-Aktion der Jungen Union Koblenz besuchten deren Vorsitzender Philip Rünz, Sebastian Gratzfeld und der CDU-Bundestagsabgeordnete und Stadtratsmitglied Josef Oster die Einrichtung. Im Gepäck: ein bunt geschmückter, beleuchteter Christbaum. „Diese Tage, in denen wir die Tännchen in soziale Einrichtungen bringen, haben für mich sehr viel weihnachtlichen Geist“, erzählt Philip Rünz. „Es ist einfach schön, wenn Leute sich ganz ehrlich freuen.“

1800 Menschen hat das rührige Team der Suchtberatung in 2023 rund um den Einrichtungsleiter Can Depré betreut. Dabei bietet die Stelle mehr als nur Informationen. Sie ist auch Treffpunkt, eine Ruheinsel, ein Fels in der Brandung und, gerade in der Weihnachtszeit, auch ein Ort der Geborgenheit. Nicht zuletzt sind es soziale Bindungen, die den Weg aus der Sucht entscheidend ebnen können.

Josef Oster informierte sich bei der Gelegenheit näher über die Arbeit und die Herausforderungen der Suchtberatung. Was die Pädagogen definitiv schmerzen werde, sei der Verzicht auf einen sogenannten Bufdi, also einen Freiwilligen, der einen sozialen Dienst in der Einrichtung leistet, berichtete Can Depré. Für diese Dienste will die Bundesregierung deutlich weniger Geld zur Verfügung stellen. Ein falsches Signal, da waren sich die Pädagogen und der Abgeordnete, der sich in der Opposition für die Belange der Menschen stark macht, einig. „Hier müssen im Gegenteil mehr Möglichkeiten und Anreize geschaffen werden, solche Dienste anzutreten“, ist Oster überzeugt. „Wir sollten froh sein um jeden, der unsere Gesellschaft unterstützt.“ Auch dafür wird der Weihnachtsbaum am Empfang der Beratungsstelle leuchten. Pressemitteilung des

Büro von Josef Oster

Die Junge Union Koblenz und der CDU-Bundestagsbageordnete Josef Oster brachten einen geschmückten Weihnachtsbaum in die Räumlichkeiten der Suchtberatung der Caritas. Von links: Sebastian Gratzfeld, Vorsitzender der Jungen Union Philip Rünz, MdB Josef Oster und Einrichtungsleiter Can Depré. Foto: Michaela Cetto

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