Leserbrief von Edith Höhner aus Miel, deren Katze angeschossen wurde
Wer kann Hinweise auf den Täter geben?
Schildpatt-Katze Ida musste eingeschläfert werden
Mein Mann und ich wohnen in Swisttal-Miel in der ruhigen Weiherstraße, die eine Anliegerstraße ohne Durchgangsverkehr ist. Die Straße mündet gleich ins Feld, linker Hand liegen die schönen Anlagen des Golfplatzes.
Zu unserer Familie gehören neben einem Hund auch Katzen, allesamt kastriert und Freigänger. Die wunderschöne schildpattfarbene Ida war in der ganzen Straße bekannt und hatte mehrere Haushalte, wo sie ihr Leckerchen abholte und auch ein Schläfchen hielt. Besonders Spaziergänger, die uns auf der Hunderunde begegneten, hatten Spaß daran, wenn Hund und Katze perfekt bei Fuß zusammen liefen.
Ida wurde vermutlich schon am Wochenende in den Bauch geschossen, sie hat drei Tage gebraucht, um nach Hause zu kommen. Schwerverletzt wurde sie in die Tierarztpraxis gebracht, im Röntgenbild wurde festgestellt, dass die Lunge und der Darm zerstört waren, sie war in so einem kritischen Zustand, dass sie eine Narkose oder Notoperation nicht mehr überlebt hätte. Ida musste eingeschläfert werden.
Wir haben ein Familienmitglied auf grausame und unnötige Weise verloren und sind sehr traurig.
Bei der Polizei wurde eine Anzeige erstattet, und wir hoffen, dass wir vielleicht über einen Zeitungsartikel einen Hinweis erhalten, wer für diese abscheuliche Tat verantwortlich ist. Wer weiterhelfen kann, wendet sich bitte an
Edith Höhner,
Tel. (0 22 26) 89 88 58 8.
