Susanne Müller (SPD) informiert sich vor Ort in Niederdürenbach
„Wichtig, dass Wahrzeichen und Kulturdenkmale erhalten bleiben“
Niederdürenbach. Ende Februar informierte sich SPD-Landtagskandidatin Susanne Müller bei den ortsansässigen SPD-Mitgliedern Raymund Bley (zugleich 1. Beigeordneter der Ortsgemeinde) und Philipp Hergarten über bestehende oder abgeschlossene Projekte mit kommunal- und landespolitischem Bezug in der Ortsgemeinde Niederdürenbach.
Den Beginn machte die Olbrückhalle in Niederdürenbach. Sie wurde 1974 von den EinwohnerInnen Niederdürenbachs in Eigenleistung erbaut und ist für die Ortsgemeinde als Veranstaltungsort für Schulsport, Karneval und andere Feste und Feiern wichtig. Klar ist, dass die in die Jahre gekommene Mehrzweckhalle saniert werden muss. Unklar ist jedoch der Umfang dieser Maßnahmen und die daraus folgenden finanziellen Herausforderungen für die Gemeindekasse. Darüber hinaus wird der Parkplatz der Halle in der Region als Verkehrsübungsplatz genutzt.
Als Beispiel eines erfolgreich abgeschlossenes Projekts im vergangenen Jahr konnte sich Susanne Müller vor Ort ein Bild von der neu gestalteten Anbindung Holwiesens machen, welche mit erheblichen finanziellen Mitteln des Landes realisiert wurde. Der Niederdürenbacher Ortsteil lebte schon seit langen mit einer nicht funktionalen Einfahrt von der L111 aus. Hier gab es einen regen Austausch zwischen dem Landesbetrieb Mobilität und den Akteuren vor Ort. 2020 wurde die Anbindung schließlich realisiert, mit zufriedenstellendem Ergebnis für Anwohner und Beteiligte.
Der letzte Halt wurde am Fuße der Burg Olbrück in Hain gemacht. „Die aktuelle Situation der Burg wird bei den Anwohnerinnen und Anwohnern mit großer Sorge betrachtet“ wussten Raymund Bley und Philipp Hergarten zu berichten. Grund hierfür ist der angefallene Sanierungsbedarf, welcher bereits 2012 auf circa 2. Mio. Euro geschätzt wurde. Inzwischen müssen immer weitere Teile des Burgareals abgesperrt werden, weil sie nicht mehr sicher zu betreten sind. Der sich aufbauende Sanierungsstau wird mit der Zeit immer größer und so ist es unumgänglich, dass hier schnellstmöglich Lösungen gefunden werden.
„Es ist wichtig, dass uns solche Wahrzeichen und Kulturdenkmale in der Region erhalten bleiben und auch den Urlaubern in der Region als Ausflugsziel zur Verfügung stehen. Ich hoffe, dass alle an diesem Sachverhalt beteiligte Institutionen schnell eine Lösung finden, damit die Arbeiten beginnen können“ fasste Susanne Müller abschließend zusammen.
Pressemitteilung
Susanne Müller
Landtagskandidatin der SPD
Artikel melden
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Radmarathon Tannheim 214 km
Radmarathon Tannheim/Tirol 214 km mit 3500 Höhenmetern im Oberallgäu und Bregenzerwald
Events Andernach Tanzparty
Andernacher Tanzparty 2026 mit Disco-Foxtrott und Cocktailbar
„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.
Weiterlesen
Wasserstandsmarkierung ist nur bei extremem Niedrigwasser im Flussbett zu sehen
11.07.: „Hungerfelsen“ bei Kripp ist wieder sichtbar
Kripp. Aufgrund der anhaltenden Dürre sinken die Pegelstände des Rheins momentan. Eine Folge der sinkenden Pegelstände hat BLICK aktuell-Leser Rolf Niemeyer festgehalten: Bei Kripp hat er den „Hungerfelsen“ im Flussbett abgelichtet – also eine Wasserstandsmarkierung, die nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird und früher deshalb drohende Hungersnöte durch Dürre signalisierte. Rolf Niemeyer schreibt zu seinem Foto:
Weiterlesen