Politik | 22.06.2020

CDU Stadtratsfraktion im Gespräch mit der Feuerwehr Andernach

Wie die Zukunft der städtischen Freiwilligen Feuerwehr sichern?

Andernach. Wie kann die Zukunft und Arbeitsfähigkeit der „Städtischen Freiwilligen Feuerwehr“ gesichert werden?“ Darum ging es bei einem Gespräch zwischen Vertretern der Stadtratsfraktion der CDU Andernach und der Wehrleitung Andernacher Feuerwehr, da der bisherige Standort vom Zustand und Umfang problematisch ist.

Die CDU-Vertreter informierten sich deshalb über den Sachstand einer Machbarkeitsstudie zum Neubau der Feuerwache und dessen Ausstattung, welche die Feuerwehr gemeinsam mit einer Fachfirma aufstellt. Hierbei scheint der Sportplatz an der Koblenzer Straße als idealer Standort für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und die entsprechenden Feuerwehrwohnungen.

In der Fraktion ist man sich einig darüber, dass der Neubau auf die Bedürfnisse der Feuerwehr ausgelegt sein muss.

„Hierbei darf nicht am falschen Ende gespart werden! Die Feuerwehr ist 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag für die Sicherheit ihrer Mitbürger im Einsatz!“ so Fraktionsvorsitzender Gerhard Masberg. Auch die Bedürfnisse der Kameraden, welche in den Wohnungen rund um die bestehende Feuerwache wohnen, müssten respektiert werden.

Bei den Planungen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der Wehrleitung erforderlich, damit die neuen Wohnungen den Ansprüchen der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden gerecht werden.

„Hierbei kann es nicht sein, dass von Seiten der Stadtverwaltung Parameter wie z.B. Wohnungsgröße und deren Verteilung im Gesamtobjekt vorgegeben werden, ohne dass man ausgiebige Gespräche mit den entsprechenden Personen geführt hat.“ erläutert Masberg weiter.

In diesem Zusammenhang fordert die CDU Fraktion das Quartier Moltkestraße, nach Umzug der Feuerwehr, neu zu überplanen und hier eine bedarfsgerechte Umstrukturierung durchzuführen. So könnte man beispielsweise das Gerätehaus der denkmalgeschützten Wache nutzen, um städtische Fahrzeuge unterzubringen. Die vorhandenen Feuerwehrwohnungen bieten sich an, nach einer Renovierung als weitere Wohnungen für den sozialen Wohnungsbau zu dienen. Ein leer stehendes Gebäude in der Moltkestraße könne abgerissen werden, um auch möglicherweise Büroräume für die Stadtverwaltung und den sozialen Wohnungsbau zu schaffen.

Im Gespräch wurde ebenso die Arbeit der Feuerwehr während der Corona-Pandemie beleuchtet und die hiermit entstandenen Probleme und Umstellung. Von Seiten der Feuerwehr ist man froh, dass der aktive Übungsdienst wieder starten durfte und man einigermaßen wieder den üblichen Alltag erleben darf. In diesem Zusammenhang haben es sich die Vertreter der CDU nicht nehmen lassen, ein großes Lob und Dankeschön für die geleistete Arbeit auszusprechen.

Pressemitteilung

CDU Andernach

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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