Aufarbeitung der Kempenicher Ortsgeschichte
Wie endstanden die Spitznamen?
Ein erster Teil von fast 200 Spitznamen wie Bauer Grausam, Bausi, Bip, und andere wurden durchleuchtet
Kempenich. Beim letzten Treffen der Arbeitsgruppe waren unter den 18 Anwesenden nicht nur Kempenicher, sondern auch ein ehemaliger Mitbürger aus Kempenich und ein Ehemaliger aus Hohenleimbach, der mit der Kempenicher Geschichte verwandtschaftlich verbunden ist. Nachdem in den beiden vorherigen Versammlungen die 62 Hausnamen mit den familienbezogenen Spitznamen abgearbeitet wurden, ging es jetzt in erster Linie um die fast 200 weiteren Spitznamen im Ort. Die Zeitspanne dafür reicht von 1850 bis heute, denn auch die Jugend schmückt sich mit Spitznamen. Da viele Namen in der Entstehung mit Anekdoten verbunden sind, ergab sich ein lustiger und kurzweiliger Abend. Die Palette der Spitznamen reichte von Bauer Grausam, Bausi, Bip, Bompel, CL 3, Chrestbaumspetz, Decke Hammer, Dölles, Düür, Eisenfuß, Feste, Graf Schlendrian, Hau Zu, Hohn`s Kätche, Hörni, Hück, KBM, Kakao, Käs, Kiddel, Knochen Jo bis zu Krachmann. Zur Sprache kam neben der Entstehung der Namen, von denen einige noch nicht eindeutig erklärt werden konnten, auch die Familien der jeweiligen Personen, mit der Herkunft und dem Ort wo sie gewohnt haben. Beim nächsten Treffen im Januar 2019 wird dann der zweite Teil der Spitznamen durchleuchtet.
Pressemitteilung
Gemeindeverwaltung Kempenich
