Diskussionsrunde mit Direktkandidaten für den Bundestag

Wie soll Demokratie attraktiv werden oder bleiben?

22.08.2017 - 08:40

Remagen. Am 30. August findet ab 17.30 Uhr im Foyer der Rheinhalle Remagen eine Diskussionsrunde mit den Direktkandidaten für den Bundestag statt. Thematischer Schwerpunkt wird die Frage sein, wie die einzelnen KandidatenInnen persönlich dazu beitragen möchten, die Distanz zwischen der Politik und den BürgernInnen zu reduzieren. Welche Ideen gibt es, dem Gedanken der Mitbestimmung Aller neuen Schwung zu geben und Demokratie so mit mehr Leben zu erfüllen? Teilnehmen werden: Mechthild Heil; Kathrin Koch, AfD; Marion Morassi, Die Linke; Andrea Nahles, SPD; Dr. Axel Ritter, Piraten; Martin Schmitt, Bündnis 90/Die Grünen; Christina Steinhausen, FDP; Siegfried Verdonk, parteilos. Die Diskussionsrunde findet anlässlich der Demokratiekonferenz im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.Pressemitteilung


Stadtverwaltung Remagen

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31.08.2017 18:12 Uhr
juergen mueller

In der diskriminierenden Äusserung von Frau Heil zeigt sich die Abgehobenheit dieser Politkaste etwas Besseres zu sein.
Manche halten sich für so klug, dass sie bei einer Glastüre durch das Schlüsselloch gucken u. auf die Frage, welches Land neben den USA liegt, mit USB antworten.
Wie weit sind wir gekommen?
Die Politik gibt hunderte Milliarden für Bankenrettung u. Aufrüstung aus, lassen Großkonzerne Steuern hinterziehen, wollen, dass wir bis 70 arbeiten sollen, erhöhen sich ihre üppigen Diäten.
Gesundheitswesen - gesetzl. Krankenkassen zahlen kaum noch Zahnersatz, keine Brillen - aber VIAGRA !!!
Heisst das, wir dürfen uns im Alter fortpflanzen, sollen aber nicht sehen mit wem?
Frau Heil hat nicht das erste Mal mit ihren unüberlegten Äusserungen Unmut erzeugt.
Das Wort EHRENAMT hat in der POLITIK überhaupt KEINE Bedeutung, weil es NICHT bezahlt wird.
Aber wir sind es selbst schuld, lassen uns weiterhin belügen u. betrügen, anstatt von unserem GRUNDRECHT der NICHTWAHL Gebrauch zu machen



31.08.2017 17:48 Uhr
juergen mueller

Danke Herr Dr.Reipen.
Das musste so auch einmal gesagt werden.
Frau Steinheuer scheint immer noch nicht begriffen zu haben, dass auch die Unglaubwürdigkeit der Politik aus ehemals Wählern NICHTWÄHLER gemacht hat u. macht. da die Politik immer dem Politikerleitspruch folgt:"Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht".
Bereits Otto v. Bismarck sagte:"Es wird niemals so viel gelogen wie vor einer Wahl".
Die Masken, welche viele Politiker tragen, werden so oft gewechselt, wie man es gerade braucht u. sie sagen etwas, nur weil sie wissen, dass das, was sie sagen, gefällt u. für sie von Vorteil ist.
Worte können zwar Veränderungen versprechen, doch nur Taten zeigen, wer hier kein Blender ist.
Auch für die Politik gilt, vorher zu denken, bevor sie etwas sagt/verspricht.
Als Kind wurde mir von meinen Eltern gesagt, dass, wer lügt u. stiehlt, in`s Gefängnis kommt.
Später wurde mir klar, wer lügt u. stiehlt, kommt in die Politik.






31.08.2017 10:15 Uhr
Dr. Gernot Reipen

Wahlkampfveranstaltung in Remagen 30.August 2017: Direktkandidatin Christina Steinheuer (FDP) beschwerte sich über die Nichtwähler. Zitat: „Man müsse den Nichtwählern Feuer unter Hintern machen!“ Frau Steinheuer verkennt die Tatsache, dass es in unserem Land auch ein Grundrecht der Nichtwahl gibt. Niemand kann zur Teilnahme einer Bundestagswahl verpflichtet werden. Auch das kann ein stiller Protest des Wählers zur aktuellen Politik darstellen, wie zum Beispiel die Abgabe eines ungültigen Wahlzettels. Wobei ich letzteres als Protest sinnvoller halte, weil ungültige Stimmen tatsächlich gezählt werden.



31.08.2017 10:00 Uhr
Dr. Gernot Reipen

Wahlkampfveranstaltung in Remagen am 30. August 2017: Direktkandidatin Mechthild Heil (CDU) Zitat:“Ein Straßenfeger kann nicht Bürgermeister werden. Deshalb müsse sie auch mal bei einer Bürgermeisterwahl für ein Mitglied der FDP stimmen.“ Hintergrund: Immer weniger Menschen stellen sich für das Ehrenamt eines Bürgermeisters zur Verfügung. In einem Ort im Kreis Ahrweiler hat sich für diesen Posten auch ein Mitbürger beworben, der von Beruf Straßenfeger ist. Diese Aussage von Frau Heil halte ich für diskriminierend und sie führte auch im Auditorium zur wahrnehmbarer Entrüstung.



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