Politik | 19.08.2017

CDU Mayen hatte zu Informationsveranstaltung eingeladen

„Wie sorge ich für den Ernstfall vor?“

Tipps zur Erstellung von Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Die drei Referenten des Abends: (Von links) Dennis Falterbaum, Rainer Dartsch und Bernhard Mauel. Marion Falterbaum

Mayen. „Was passiert im Rahmen einer gesetzlichen Betreuung? Wie kann ich vorsorgen für den Fall, dass ich hilfsbedürftig werde? Muss meine Patientenverfügung vom Arzt berücksichtigt werden?“ Um solche und andere Fragestellungen zu erörtern, hatte der Stadtverband der CDU Mayen jüngst zu einer Informationsveranstaltung geladen. Trotz schönen Sommerwetters waren viele dieser Einladung gefolgt, sodass die Räumlichkeit im Restaurant Berti bis auf den letzten Platz besetzt war. „Das spricht auch für die hohe Wichtigkeit der Themen, mit denen wir uns heute auseinandersetzen werden“, merkte Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Mauel in seiner Begrüßung an, bevor er die Referenten des Abends - beide Mitglieder des CDU-Vorstands - vorstellte. So hatten sich Rainer Dartsch, Verwaltungsjurist bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, und der Student der Rechtswissenschaft Dennis Falterbaum auf gleich drei Themenvorträge vorbereitet. Letzterer begann sodann auch damit, den Anwesenden darzustellen, welche Voraussetzungen im Falle einer gesetzlichen Betreuung, sprich in den Fällen, in denen das Gericht aktiv wird und einen Betreuer bestellt, vorliegen müssen und welche Auswirkungen das auf den Alltag der Betroffenen haben kann. In Abgrenzung hierzu stellte Rainer Dartsch mit der Vorsorgevollmacht ein Instrument vor, mit dem auf privatrechtlicher Ebene eine Person bevollmächtigt werden kann, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Er ging dabei auch auf die Möglichkeit ein, eine Betreuungsverfügung in die Vorsorgevollmacht zu integrieren. Der sich anschließende Vortrag von Dennis Falterbaum gab Aufschluss über das Wesen und die zu beachtenden Erfordernisse einer Patientenverfügung sowie deren Verbindlichkeit gegenüber medizinischem und pflegerischem Personal. Den Vorträgen folgte eine interessante und lebendige Fragerunde, bei der es auch möglich war, auf ganz individuelle Problemstellungen der Besucher einzugehen. Auch die angeregte Fragerunde wertete der Stadtverbandsvorsitzende Bernhard Mauel als Hinweis auf die hohe Bedeutsamkeit der Themen und kündigte, nachdem er den Referenten gedankt hatte, an, dass dies nicht die letzte CDU-Veranstaltung dieser Art gewesen sei. Die nächste Informationsveranstaltung soll bereits im Herbst stattfinden. Weitere Informationen zu Veranstaltungen der CDU Mayen unter www.cdu-mayen.de.

Pressemitteilung

CDU-Stadtverband Mayen

Die drei Referenten des Abends: (Von links) Dennis Falterbaum, Rainer Dartsch und Bernhard Mauel. Foto: Marion Falterbaum

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