Politik | 20.08.2017, 09:30 Uhr

CDU Mayen hatte zu Informationsveranstaltung eingeladen

„Wie sorge ich für den Ernstfall vor?“

Tipps zur Erstellung von Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Die drei Referenten des Abends: (Von links) Dennis Falterbaum, Rainer Dartsch und Bernhard Mauel. Marion Falterbaum

Mayen. „Was passiert im Rahmen einer gesetzlichen Betreuung? Wie kann ich vorsorgen für den Fall, dass ich hilfsbedürftig werde? Muss meine Patientenverfügung vom Arzt berücksichtigt werden?“ Um solche und andere Fragestellungen zu erörtern, hatte der Stadtverband der CDU Mayen jüngst zu einer Informationsveranstaltung geladen. Trotz schönen Sommerwetters waren viele dieser Einladung gefolgt, sodass die Räumlichkeit im Restaurant Berti bis auf den letzten Platz besetzt war. „Das spricht auch für die hohe Wichtigkeit der Themen, mit denen wir uns heute auseinandersetzen werden“, merkte Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Mauel in seiner Begrüßung an, bevor er die Referenten des Abends - beide Mitglieder des CDU-Vorstands - vorstellte. So hatten sich Rainer Dartsch, Verwaltungsjurist bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, und der Student der Rechtswissenschaft Dennis Falterbaum auf gleich drei Themenvorträge vorbereitet. Letzterer begann sodann auch damit, den Anwesenden darzustellen, welche Voraussetzungen im Falle einer gesetzlichen Betreuung, sprich in den Fällen, in denen das Gericht aktiv wird und einen Betreuer bestellt, vorliegen müssen und welche Auswirkungen das auf den Alltag der Betroffenen haben kann. In Abgrenzung hierzu stellte Rainer Dartsch mit der Vorsorgevollmacht ein Instrument vor, mit dem auf privatrechtlicher Ebene eine Person bevollmächtigt werden kann, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Er ging dabei auch auf die Möglichkeit ein, eine Betreuungsverfügung in die Vorsorgevollmacht zu integrieren. Der sich anschließende Vortrag von Dennis Falterbaum gab Aufschluss über das Wesen und die zu beachtenden Erfordernisse einer Patientenverfügung sowie deren Verbindlichkeit gegenüber medizinischem und pflegerischem Personal. Den Vorträgen folgte eine interessante und lebendige Fragerunde, bei der es auch möglich war, auf ganz individuelle Problemstellungen der Besucher einzugehen. Auch die angeregte Fragerunde wertete der Stadtverbandsvorsitzende Bernhard Mauel als Hinweis auf die hohe Bedeutsamkeit der Themen und kündigte, nachdem er den Referenten gedankt hatte, an, dass dies nicht die letzte CDU-Veranstaltung dieser Art gewesen sei. Die nächste Informationsveranstaltung soll bereits im Herbst stattfinden. Weitere Informationen zu Veranstaltungen der CDU Mayen unter www.cdu-mayen.de.

Pressemitteilung

CDU-Stadtverband Mayen

Die drei Referenten des Abends: (Von links) Dennis Falterbaum, Rainer Dartsch und Bernhard Mauel. Foto: Marion Falterbaum

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Holz Loth-Entsorgung
Dauerauftrag
Messezeitung Rheinbacher Ausbildungsmesse
Magazin Rheinbacher Ausbildungsmesse
Magazin "Rheinbacher Ausbildungsmesse"
Rheinbacher Ausbildungsmesse
Pellenzer Lehrstellenbörse
Empfohlene Artikel
Kreiswahlleiterin Gabriele Wieland gratulierte Klaus Lütkefedder, der am 11. September zum neuen Landrat des Westerwaldkreises ernannt wird.
47

Westerwaldkreis. Am 30. August traten Klaus Lütkefedder von der CDU und Dr. Tanja Machalet von der SPD in der Stichwahl um das Amt an der Spitze der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises an. Wie der Wahlausschuss in seiner Sitzung feststellte, entfielen 60,6 % der abgegebenen gültigen Stimmen auf Klaus Lütkefedder. Somit haben ihn die Bürgerinnen und Bürger bei einer Wahlbeteiligung von 30,9 % zum neuen Landrat des Westerwaldkreises gewählt.

Weiterlesen

Die politische Bilanz von Norbert Hansen ist in Kettig an vielen Stellen bis heute sichtbar.Foto: privat
30

Kettig. Mehr als 300 Bäume gepflanzt, rund 250 neue Bauplätze geschaffen, das Gewerbegebiet erschlossen, Kindergarten und Grundschule weiterentwickelt und neue Orte für Sport und Begegnung geschaffen: Die politische Bilanz von Norbert Hansen ist in Kettig an vielen Stellen bis heute sichtbar. Am 21. September wird der ehemalige Ortsbürgermeister 80 Jahre alt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1517

Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:

Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.

Weiterlesen

Die Ahr in Kreuzberg im Sommer 2026. Foto: ROB
566

Friedrich Merz erteilte der Finanzierung der Regenrückhaltebecken über den Wiederaufbaufonds eine Absage:

Rückhaltebecken-Finanzierung: Große Enttäuschung im Ahrtal

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.

Weiterlesen

Symbolbild
586

Die Übertragung erfolgt über Insekten - verstorbenes Pferd war infiziert

Shamonda-Virus breitet sich in Deutschland aus: Kreis Mayen-Koblenz betroffen

Kreis MYK. Das Shamonda-Virus (SHAV) hat sich in verschiedenen Regionen Deutschlands ausgebreitet und wurde auch im Landkreis Mayen-Koblenz bei Rindern nachgewiesen. Neben Rindern sind auch andere Tierarten wie Pferde, Schafe, Ziegen und Kameliden, darunter Lamas und Alpakas, empfänglich für das Virus, das durch Insekten übertragen wird. Aufgrund der aktuellen Situation informiert das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die Tierhalter und rät zu Schutzmaßnahmen.

Weiterlesen