Politik | 03.11.2020

Lammert: Wir wollen keinen Meter Wald für Windräder opfern

Wiederaufforstung muss das gemeinsame Ziel sein

Lahnstein. Der heimische Landtagsabgeordnete Matthias Lammert hat den gemeinsamen Einsatz für den Wald und den Schutz der Bäume und des gesamten Ökosystems Wald im Blick. „Der Zustand unserer Wälder ist alarmierend.

Es darf nicht noch zusätzlich Bestrebungen geben, die abgeholzten Flächen für Windkraftanlagen zu nutzen und diese damit dauerhaft aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu nehmen. Wir sind nicht gewillt, dafür auch nur einen Quadratmeter Wald zu opfern. Unser Wald ist nicht nur wirtschaftlich relevant, sondern auch Trinkwasserspeicher, Sauerstoffproduzent, Luftfilter und Erholungsgebiet,“ so Matthias Lammert.

„Es kann nicht sein, dass wir uns einerseits in vielen Gesprächen mit den örtlichen Förstern und Forstämtern über die Wiederaufforstung unter den vorhandenen Bedingungen in den jeweiligen Waldgebieten, über Naturverjüngung und die notwendige finanzielle Unterstützung durch das Land austauschen und dies dann mit solchen Forderungen unterwandern,“ so Lammert.

„Für uns steht fest: Die vorhandenen Kalamitätsflächen müssen mit den Förstern und Waldbesitzern vor Ort sinnvoll aufgeforstet werden oder mit entsprechendem finanziellem Ausgleich aus der Beförsterung genommen und der Natur überlassen werden. Wir arbeiten mit allen Akteuren in der Region zusammen und haben festgestellt: Ein Konzept für den gesamten Wald in Rheinland-Pfalz gibt es nicht, dafür sind die Voraussetzungen zu unterschiedlich. Vorrang hat für uns der Erhalt und Schutz des Waldes, seines Ökosystems und der dort lebenden Tiere,“ erklärt der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert

Die Bedeutung des Waldes für die Menschen als Naherholungsgebiet, Schutz und Lebensraum für Tiere, für den Tourismus und die Wirtschaft sowie die wichtige Bedeutung für das Klima hat für die Politik einen hohen Stellenwert. „Man darf nicht vergessen, dass der Wald im Kampf gegen die Klimaerwärmung das effektivste Mittel ist. Klimaschutz ist ohne Waldschutz nicht denkbar. Unsere „grünen Lungen“ produzieren Sauerstoff, binden das klimaschädliche Kohlendioxid und haben deshalb entscheidenden Einfluss auf das Weltklima. Sie speichern Wasser und wirken regulierend auf Temperatur und Niederschlagsmengen. Unser heimischer Wald verliert gerade sein Gesicht - wir wollen und müssen ihm helfen, es wiederzubekommen,“ so Matthias Lammert abschließend.

Pressemitteilung Matthias

Lammert, MdL

Stellv. Vorsitzender der CDU Landtagsfraktion RLP

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Kommentare
07.11.202015:35 Uhr
Mike Way

Für jede Windkraftanlage im Wald werden im Mittel 0,47 Hektar gerodet!
Ein durchschnittliches Windrad spart mehr CO2 ein als der Wald, der dafür schätzungsweise gerodet werden muss.
Für jede Windkraftanlage haben Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zu erfolgen. Diese umfassen ca. 2-3 Hektar.
Das sind Fakten zur "Ökoenergie"...

05.11.202013:29 Uhr
S. Schmidt

Für jede Windkraftanlage im Wald müssen ca. 2 Hektar (20000 m²) gerodet werden! Soviel zu "Ökoenergie"!

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