Politik | 11.07.2017

Entwicklungsagentur Unkel - Kulturstadt am Rhein e.V.

„Wir gestalten die Promenade

Ergebnisse des Workshops im Garten des Christinenstifts

Angeregte Diskussionen beim Workshop zur Rheinpromenade.Privat

Unkel. Mehr als 60 interessierte Unkeler fanden, trotz anfangs widriger Wetterbedingungen, den Weg in den Park des Christinenstifts, um sich aktiv mit der Promenade zu beschäftigen. Moderiert durch Vera Peters - Fachfrau für interaktive und erlebnisorientierte Workshops - sowie dem zweiten Vorsitzenden der Entwicklungsagentur Unkel - Kulturstadt am Rhein Daniel Schmitz, wurden die Unkeler aufgefordert, in kleinen Gruppen zunächst die schönen und erhaltenswerten Seiten der Rheinpromenade zu definieren. Im Anschluss ging es dann ans Eingemachte.

Anhand verschiedener Fragen entwickelten die Unkeler begleitet durch die Moderatoren und das Projektteam - Margi Brenke, Gisela und Wilfried Meitzner sowie Andrea Schwank - Ideen und Verbesserungsvorschläge für die Promenade.

Im Vordergrund stand dabei ganz klar die Definition von Ansprüchen und Bedürfnissen, weniger die Diskussion über Farben, Formen und Materialien. Durch mehrere offene Arbeitsrunden, die den Teilnehmern die Möglichkeit gaben, auch mal links und rechts zu schauen und in die wechselseitige Diskussion zu gehen, ergab sich so nach und nach ein immer schärferes Bild, welche Themen für die Bürgerschaft eine Rolle bei der Bearbeitung der Promenade spielen. So wurden die Themenfelder Bepflanzung, Erlebnis- und Ruhezonen, Infrastruktur, Instandhaltung und Pflege sowie Gastronomie und Veranstaltungen als besondere Schwerpunkte mit sehr viel Leben gefüllt.

Als besonders heraus zu stellender und bei allen Themenfeldern zu berücksichtigender Punkt, war die Sensibilisierung für das Miteinander der unterschiedlichen Nutzer wie Familien, Senioren, Jugendliche, Aktive, Behinderte, Vierbeiner, Touristen usw. auf und an der Promenade. Dieses Miteinander auf unserer Promenade zu entwickeln und dabei die unterschiedlichen Anforderungen in das Gestaltungskonzept zu übertragen, wird sicherlich eine spannende Herausforderung, an die die Arbeitsgruppe ganz bewusst herangehen wird.

Im nächsten Schritt wird die Arbeitsgruppe der Entwicklungsagentur unterstützt durch ihre Bürgerwerkstatt-Teilnehmer versuchen, die genannten Themenfelder quasi aus der Vogelperspektive auf der Promenade zu verorten, um so Schwerpunkte und Handlungsbereiche zu schaffen. Dies und auch die bisherigen Ergebnisse werden zudem in das zur Zeit im Entwurf befindliche integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) der Stadt Unkel einfließen, was unter anderem als Grundlage für mögliche finanzielle Förderungen bei der Umsetzung für einen Teilbereich der Promenade dient.

Kleinere Dinge, sogenannte Quick-Wins, wie die Beseitigung von Müll und Unrat oder das Reparieren von kleinen Beschädigungen soll gemeinsam mit allen Interessierten am 19. Juli um 19:30 Uhr im alten Rathaus besprochen und dann zeitnah umgesetzt werden.

Unterschiedliche Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit der Planung.

Unterschiedliche Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit der Planung. Foto: Picasa

Angeregte Diskussionen beim Workshop zur Rheinpromenade.Fotos: Privat Foto: Picasa

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