Politik | 29.10.2025

Jan Einig startet in zweite Amtszeit mit klarem Kurs – Schwerpunkt auf Gewerbe, Wohnen und Stadtteile

„Wir machen Neuwied stark für die Zukunft“

City-Umbau zeigt sichtbare Erfolge, Verwaltung arbeitet geschlossen zusammen

Oberbürgermeister Jan Einig startet in die zweite Amtszeit.  Foto: Stadt Neuwied/Der Passigraf

Neuwied. Mit der offiziellen Ernennung im Stadtrat beginnt Jan Einig seine zweite Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Neuwied. Acht Jahre nach seinem Amtsantritt setzt der wiedergewählte Verwaltungschef auf einen klaren Kurs: Die wirtschaftliche und finanzielle Stärkung Neuwieds ist das zentrale Fundament für die weitere Entwicklung der Stadt und damit für mehr Lebensqualität in allen Stadtteilen.

Wachstum aus eigener Kraft: Gewerbe und Wohnen als Motor

Kern der Strategie bleibt das groß angelegte Programm zur Ausweisung neuer Gewerbeflächen. „Wir wollen Neuwied nicht nur verwalten, sondern aktiv voranbringen. Eine Stadt wie unsere muss in der Lage sein, eigene Einnahmen zu generieren – nur so bleiben wir dauerhaft handlungsfähig“, betont Einig.

In den vergangenen Jahren wurden wichtige Vorbereitungen getroffen, strategische Flächen angekauft und Planungen vorangetrieben. „Mit dem Land haben wir bereits vor drei Jahren vereinbart, neue Gewerbegebiete auszuweisen und dafür Kredite aufzunehmen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht – jetzt erwarten wir die endgültige Freigabe. Wir sind bereit“, so der Oberbürgermeister.

Das Programm ist eng mit dem Ausbau des Wohnungsangebots verknüpft. Auf dem Rasselstein-Areal, dem Boesner-Gelände und rund um die geplante Marina entstehen in den kommenden Jahren bis zu 2.500 neue Wohneinheiten. „Neue Arbeitsplätze bringen neue Einwohner, und neue Einwohner stärken unsere Finanzen und die lokale Kaufkraft. Deshalb müssen wir Wohnen, Arbeiten und Einkaufen zusammen denken“, erklärt Einig.

Finanzen konsolidiert –Handlungsspielraumzurückgewonnen

Dass Neuwied wieder gestalten kann, ist Ergebnis harter Konsolidierungsarbeit. Nach drei Jahrzehnten defizitärer Haushalte ist es der Stadt unter Jan Einig gelungen, die Finanzen zu ordnen, den immensen Schuldenberg deutlich abzubauen und mehrere ausgeglichene Haushalte vorzulegen. „Solide Finanzen sind kein Selbstzweck. Sie sind die Grundlage, um in Infrastruktur, Bildung und Stadtentwicklung investieren zu können“, so Einig.

Dazu gehört auch der Umbau des Herzens der Stadt. In den vergangenen Jahren wurde die Neuwieder Innenstadt umfassend „aufpoliert“: Deichpromenade, Goetheanlagen, Marktstraße, Schloßstraße, Marktplatz, Luisenplatz sind die Stichworte. Auch wenn aktuell noch Baustellen sichtbar sind, geht das umfangreiche Attraktivierungsprogramm langsam seinem Ende entgegen. Die Verbesserungen in der Innenstadt sind inzwischen unübersehbar. „Die City ist die Visitenkarte jeder Stadt. Wir haben hier in Neuwied viel verändert, mit dem Ziel, dass wir eine Innenstadt bekommen, in der man sich gerne aufhält, einkauft, arbeitet, lebt“, sagt Einig und verweist auch auf die vielen Aktionen zur Belebung. Mit neuen Einwohnern und steigender Kaufkraft ergibt sich die perspektivisch die Chance für einen echten Wandel.

Die positiven Entwicklungen – zum Beispiel die abgeschlossenen Bauprojekte und innovative Veranstaltungsformate – sollen künftig noch stärker sichtbar werden und so die Stimmung in der Stadt nachhaltig verbessern. „Neuwied hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Das müssen wir gemeinsam wahrnehmen. Wir müssen mehr über das reden, was gelingt, und weniger über das, was vermeintlich nicht funktioniert. Denn wo gehobelt wird, fallen nun einmal auch Späne. Aber wir müssen die Ergebnisse sehen und es gemeinsam schaffen, dass wir in Neuwied mit Selbstbewusstsein nach vorn schauen, dass sich die Bürger mit ihrer Stadt identifizieren. Wir brauchen mehr Wir-Gefühl.“

Verwaltung: Teamgeistals Erfolgsrezept

Jan Einig versteht sich nicht nur als Repräsentant der Stadt, sondern vor allem als Leiter einer leistungsfähigen Verwaltung mit rund 800 Mitarbeitern. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Jung und Beigeordnetem Ralf Seemann führt er die Stadt in einer klaren Aufgabenteilung – mit einem Führungsverständnis, das auf Zusammenarbeit, Vertrauen und Eigeninitiative setzt. „Ich bin überzeugt: Eine moderne Stadt funktioniert nur mit einer leistungsfähigen Verwaltung, mit einem funktionierenden politischen Miteinander und mit einer aktiven Bürgerschaft. Mein Anspruch ist es, diese Kräfte zusammenzubringen.“

Dass der Stadtvorstand heute eine konstruktive, kollegiale und lösungsorientierte Zusammenarbeit vorlebt, ist für Einig ein wesentlicher Fortschritt: „Wir ziehen an einem Strang. Das ist nicht nur wohltuend, sondern vor allem effektiv. So können wir Projekte schneller und besser auf den Weg bringen.“

Blick nach vorn: Stadtteile, Klima und Zusammenhalt

Während die wesentlichen Projekte zum Umbau der Innenstadt auf Sicht ihrem Ende entgegensehen, will Einig die Stadtteile in seiner zweiten Amtszeit stärker in den Fokus rücken – mit Investitionen in Schulen, Bürgerhäuser, Kitas, Sportstätten und Treffpunkte. Parallel werden strategische Großprojekte wie das Rasselstein-Areal, die Marina Neuwied und die neue Gewerbeflächenentwicklung weiter vorangetrieben. Auch Klimaschutz, Digitalisierung und Mobilität bleiben zentrale Zukunftsthemen. Die Stadt ist und bleibt landesweiter Vorreiter als „Kinderfreundliche Kommune“.

„Neuwied hat viel Potenzial. Gemeinsam mit allen, die das erkennen und diese Stadt zu ihrer Stadt machen wollen, arbeiten wir daran, dass Neuwied 2033 eine Stadt ist, in der man sich wohlfühlt und auf die man stolz sein kann“, sagt Oberbürgermeister Jan Einig.

Pressemitteilung Stadt Neuwied

Oberbürgermeister Jan Einig startet in die zweite Amtszeit. Foto: Stadt Neuwied/Der Passigraf Foto: Pascal Kiefer

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Kommentare
30.10.202512:01 Uhr
Franz Stengel

Moin, das hört sich ja alles toll an, aber es wäre wirklich äußerst sinnvoll, endlich etwas gegen die Leerstände in den Fussgängerzonen zu unternehmen. Das sehe ich als wesentlich wertvoller und wichtiger an als die Umsetzung in der Langendorfer Straße mit Wasserspiel. Denn wie soll man einkaufen ohne vernünftige Geschäfte?? Noch mehr Dönerbuden und Friseure ohne Ende ist m.M. nach nicht wirklich sinnvoll für die Fussgängerzonen, das hält eher ab in die Innenstadt zu gehen Herr Einig!! Man sollte auch endlich mal etwas gegen die Raser und Poser in der Langendorfer Straße ab ungefähr der Access-Tankstelle in Richtung Innenstadt/Fussgängerzone unternehmen, nichts dagegen zu unternehmen spricht nicht wirklich für Neuwied und seine Lebensqualität...

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