Politik | 17.05.2021

Hohe Nachfrage nach Wohnraum in der ehemaligen Bundeswehrsiedlung „Yellowtown“ in Mendig

„Wir möchten investieren und nicht prozessieren“

Investor informiert über aktuellen Stand

Die sogenannte Yellowtown-Siedlung soll nach dem Willen des Investors saniert werden und zu einer modernen und energieeffizienten Wohnanlage werden. Foto: privat

Mendig. Am 23. Februar 2021 hat der Stadtrat von Mendig mehrheitlich beschlossen, für das Areal der ehemaligen Bundeswehrsiedlung „Yellowtown“ einen Bebauungsplan aufzustellen. Zugleich wurden Veränderungssperren erlassen, die die Pläne des Investors blockieren. Seitdem sind rund zwei Monate vergangen. Was ist seitdem passiert? „Von der Mendiger Verwaltung hat immer noch niemand mit uns gesprochen. Aber wir haben viele Kontaktaufnahmen aus der Bevölkerung erhalten. Dass landauf landab eine hohe Nachfrage nach Wohnraum besteht, ist uns natürlich bekannt. Dennoch waren wir über die hohe Anzahl der Anfragen zu den Mendiger Wohnungen sehr überrascht.“, so Erland Knaf. Er berichtet, dass zwischenzeitlich Interessenten im dreistelligen Bereich an ihn herangetreten sind. Die Stadt sollte daher auch ein großes Interesse daran haben, dass die Sanierung zeitnah beginne. Um weitere Verzögerungen zu verhindern, sei er daher gezwungen gewesen, gegen die vorgenannten Beschlüsse des Stadtrats Rechtsmittel einzulegen. „Wir möchten investieren und nicht prozessieren“, so Knaf. Doch schon bei den Bauvoranfragen habe sich eine negative Einstellung des Stadtrats gezeigt. Das Einvernehmen wurde seiner Zeit durch die Ratsmitglieder mehrheitlich versagt. Und zwar rechtswidrig, wie die Kreisverwaltung sodann im positiven Bescheid festgestellt hat. Man könne sich daher die Frage stellen, ob der Verweis auf die Planungshoheit beim Aufstellungsbeschluss ein Akt der Willkür oder der Ohnmacht sei. Bekannterweise kann sich ein Bebauungsplanverfahren über mehrere Jahre hinauszögern. Es drängt sich zudem auch eine andere Frage auf: Manche Kommunalpolitiker, die im Umfeld der Siedlung wohnen, würden vielleicht lieber den kompletten Abriss der Wohnanlage sehen. „Wir haben das natürlich geprüft. Doch die Bausubstanz ist in Ordnung. Eine Sanierung ist möglich und sinnvoll“, so Erland Knaf. Er möchte der Siedlung durch zielgerichtete Maßnahmen ein attraktives Erscheinungsbild geben. Sämtliche Wohnungen werden barrierefrei realisiert, obwohl dies gesetzlich nur bei einem Teil gefordert wird. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit ein wichtiges Projekt, zumal eine energie-effiziente Sanierung nach KfW 55 erfolgen soll. Ungeachtet der aktuell bestehenden Hürden möchte der Investor das Projekt weiter voranbringen und ist selbstverständlich gesprächsbereit. Das Projekt Yellowtown stelle eine Chance für Mendig dar, welche einen positiven Effekt auf die Wohnraumnot bzw. die daraus resultierenden Mieten haben kann.

Pressemitteilung

Knaf Unternehmensgruppe

Die sogenannte Yellowtown-Siedlung soll nach dem Willen des Investors saniert werden und zu einer modernen und energieeffizienten Wohnanlage werden. Foto: privat

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Kommentare
26.05.202119:18 Uhr
Gabriele Friedrich

Bei mir ist das genau anders rum. Ich will nicht mehr investieren, ich will prozessieren. :-)) ja klar- bei dem ganzen Wohnungsmist im Land.

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