Meckenheim macht mit
„Wir räumen den Kreis auf“
Meckenheim. Man findet ihn immer dort, wo er überhaupt nicht hingehört: Müll am Straßenrand, insbesondere an vielen Autobahnausfahrten, auf Parkplätzen, neben Bäumen im Gras oder am Bachufer und auch mitten in der Stadt. Unübersehbar liegen Verpackungsabfälle herum, mit Müll gefüllte Plastiktüten, aber auch Autoreifen und Elektrogeräte. Zu Neudeutsch heißt dies „Littering“: Die Vermüllung der Landschaft und Städte durch mutwillig und achtlos weggeworfene Abfälle. Ein allgegenwärtiges, auch länderübergreifendes Problem. In Europa wurde vor einigen Jahren die Kampagne „Let‘s clean up Europe“ zum AntiLittering und zur Stadtsauberkeit gestartet. Mit zentralen Säuberungs- und Aufräumaktionen. Anfang Mai sollen Behörden, Unternehmen, Schulen, Kindertageseinrichtungen und viele freiwillige Gruppierungen motiviert werden, sich für saubere Städte und Kreise, Wasserflächen und Wälder einzusetzen. Dazu soll es im Rhein-Sieg-Kreis in diesem Jahr erstmals eine kreisweite gemeinsame Aufräumaktion unter dem einheitlichen Slogan „Wir räumen den Kreis auf“ geben. Hieran schließt sich auch die Stadt Meckenheim an. Aus Rücksicht auf die Brut- und Blütezeit der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten findet die Aktion aber nicht im Mai, sondern bereits vom 10. bis 19. März statt. Mitmachen kann jeder an dieser großen Gemeinschaftsaktion. Ob alleine oder in kleinen oder größeren Gruppen, jeder kann sein Engagement und seinen Beitrag für ein sauberes Stadtbild und eine müllfreie Landschaft leisten.
Gerne melden kann man sich beim städtischen Baubetriebshof, bei Andreas Reincke, Tel. (0 22 25) 91 72 19, E-Mail andreas.reincke@meckenheim.de an, damit die Aktionen koordiniert werden können. Außerdem kann jeder seinen Beitrag auf der Internetseite www.letscleanup-europe.de eintragen. Selbstverständlich können auch Aktionen, die außerhalb dieses Zeitraumes stattfinden, auf dieser Seite eingetragen werden. Handschuhe und Müllsäcke werden vom städtischen Bauhof kostenfrei ausgegeben. Die Idee und die daraus entstandene Initiative zur flächendeckenden, einheitlichen Aufräumaktion hat die RSAG zusammen mit den Umweltberatern der Städte und Gemeinden des Kreises entwickelt. Verschiedene Plakatmotive werden in Kürze auch in Meckenheim auf das Vermüllen des Lebensraumes aufmerksam machen. Mit dem Ausrufen und der Durchführung dieser zentralen Woche im März, die nach dem Wunsch der Initiatoren jährlich fest im Kalender stehen sollte, soll vor allem die Aufmerksamkeit der Bevölkerung noch stärker auf das Problem der wilden Müllablagerung gelenkt werden. Illegal am Straßenrand, an Bächen und im Wald entsorgter Müll schlug im Jahr 2014 im Kreis mit rund 700.000 Euro zu Buche. Geld, das jeder Bürger über seine Abfallgebühren bezahlt. Hinzu kommen weitere 1,5 Millionen Euro für die Leerung der Straßenpapierkörbe, wobei auch hier im Umfeld immer wieder Verschmutzungen festgestellt werden.
Pressemitteilung
Stadt Meckenheim
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