CDU- und FDP-Fraktion im Rheinbacher Rat stellen Prüfungsantrag für Zweckverband
„Wir sorgen uns um den Rettungsdienst in der Region!“
Rheinbach. Zwar sieht die neue EU-Vergaberichtlinie als Ausnahmeregelung vor, die Rettungsdienste von der Ausschreibungspflicht auszuklammern; dennoch droht dem Rhein-Sieg-Kreis weiter eine europaweite Ausschreibung der Rettungsdienstleistungen. So können formal auf dem Papier zwar die Mindestanforderungen angeboten und damit sicher zunächst auch Kosten gespart werden. Jedoch liegt die von den Bürgerinnen und Bürgern geschätzte und erwartete Qualität der Rettungsdienste ganz besonders in der Vernetzung mit dem Ehrenamt vor Ort. „Diese Qualität zu erhalten, betrachten wir als wichtige Aufgabe!“ betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Beißel das Ziel des gemeinsamen Antrags der beiden Fraktionen bei einem Termin mit dem Rettungsdienstchef der Rheinbacher Malteser Michael Krämer. Sein FDP-Kollege Karsten Logemann ergänzt: „Die Qualität der Rettungsdienste ist eine der Lebensgrundlagen und ein harter Standortfaktor für unsere Stadt. Hier nur auf die Kosten zu achten wäre ein grober Fehler. So mancher Rheinbacher hat seine Bilderbuchkarriere von den Jugendorganisationen der Hilfsdienste bis zum Rettungssanitäter hinter sich und findet Erfüllung in dem Dienst für die Mitmenschen seiner Heimatstadt. Das müssen wir weiter möglich machen!“
Die beiden Kommunalpolitiker erörterten die Möglichkeiten einer alternativen Gestaltung vor Ort mit den Maltesern. Nun soll die Verwaltung mit der Prüfung beauftragt werden, ob ein kommunaler Zweckverband nicht mehr Einbußmöglichkeiten mit sich bringt und zudem sogar vorteilhafter für den städtischen Haushalt ist.
Pressemitteilung der CDU-
und FDP-Fraktionen
im Rheinbacher Rat
