Rheinbacher CDU lädt Bürger und Ärzte zum Gespräch ein
Wird Gesundheit zum Luxusgut?
Diskussionsveranstaltung am 18. April im Ratssaal des Himmeroder Hofs
Rheinbach. Immer mehr Patienten sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse nicht zufrieden - so mancher reist bereits aus Kostengründen für einzelne Behandlungen ins Ausland. Eine Tendenz, die sicherlich ab Oktober 2013 verstärkt werden wird, wenn die EU-Patientenmobilitätsrichtlinie in den europäischen Mitgliedstaaten umgesetzt sein muss. Auf der anderen Seite scheuen immer häufiger junge Ärzte das wirtschaftliche Risiko, das mit einer eigenen Praxis verbunden ist.
Vor diesem Hintergrund lädt die Rheinbacher CDU am Donnerstag, 18. April, sowohl Bürger als auch interessierte Mediziner zu der Diskussionsveranstaltung „Arzt sein zwischen Pflicht, Verordnungen und Patientenwohl“ ein. Zu Wort kommen neben Bernhard Brautmeier, 2. Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, die Patientenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Eleftheria Lehmann, der Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein Bernd Zimmer und der Direktor des Instituts für Hausarztmedizin an der Universität Bonn Prof. Dr. Klaus Weckbecker. Moderiert wird der Informationsaustausch von Dr. Oliver Funken, Rheinbach.
„Wir freuen uns, wenn viele Bürger und Ärzte das Gespräch mit den anwesenden Interessensvertretern suchen. Wir glauben, dass dies zum einen für das Verständnis zwischen Mediziner und Patienten wichtig ist. Zum anderen möchten wir als Kommunalpolitiker die ärztliche Versorgung in Rheinbach auf Dauer gesichert wissen“, so die CDU-Vorsitzende Silke Josten-Schneider. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Ratssaal des Himmeroder Hofs (Glasmuseum Rheinbach). Auch die Bürger aus den Rheinbacher Nachbarstädten und -gemeinden sind herzlich eingeladen.
Pressemitteilung der
CDU Rheinbach
