Astrid Bergman-Hartl wurde nicht zur Podiumsdiskussion eingeladen
„Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn schneiden Freie Wähler“
Direktkandidatin der Freien Wähler wurde nicht eingeladen, wohl aber der nicht zur Wahl zugelassene Kandidat der AfD
Ransbach-Baumbach. Am 23. August um 19 Uhr fand in der Stadthalle Ransbach Baumbach eine Podiumsdiskussion zur anstehenden Bundestagswahl im Wahlkreis 204 Montabaur statt. Der Veranstalter, die Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn, hatte dafür die Wahlkreiskandidaten der CDU, SPD, Grüne, FDP und der Linken eingeladen, aber auch den nicht zur Wahl zugelassenen Kandidaten der AfD.
Astrid Bergmann-Hartl, die Kandidatin der Freien Wähler, wurde hingegen nicht eingeladen, obwohl sie im Gegensatz zum Kandidaten der AfD auch tatsächlich wählbar sein wird. Dies verwundert umso mehr, als dass die Freien Wähler im Gegensatz zur AfD sowohl im Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises, als auch im Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises vertreten sind und dort über den Bau der von den Wirtschaftsjunioren doch so oft geforderten Mittelrheinbrücke mit zu entscheiden haben.
Das Verhalten der Wirtschaftsjunioren ist für Astrid Bergmann-Hartl daher überhaupt nicht nachvollziehbar: „Wie kann es sein, dass ich als Wahlkreiskandidatin der Freien Wähler nicht eingeladen werde, dafür aber der nicht zur Wahl antretende Kandidat der AfD? Immerhin stellen die Freien Wähler im Land auf kommunaler Ebene die drittstärkste Kraft dar. Regional bedeutende Themen, wie der Bau der Mittelrheinbrücke, das Ultranet, die Windkraft oder das Gesundheitswesen blieben so auf der Strecke.
Statt Kandidaten einzuladen, die überhaupt nicht zur Wahl stehen, hätten die Wirtschaftsjunioren besser daran getan, bei solchen Diskussionen die Wahlkreiskandidaten aller wirklich wählbaren Parteien einzuladen, damit der Bürger die Chance hat, sich ein Bild über die politischen Ziele der Kandidaten machen zu können.“
Pressemitteilung
Astrid Bergmann-Hartl,
Direktkandidatin
der Freien Wähler
