Lückenschluss A1:
Wissing bestätigt Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens
Adenau/Mainz. Das Planfeststellungsverfahren zum Lückenschluss der A1 soll für den Abschnitt zwischen Kelberg und Adenau mit dem Ziel der erneuten Offenlage in der zweiten Jahreshälfte 2017 wieder aufgenommen werden. Dies teilte der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing, auf Anfrage von Bürgermeister Guido Nisius von der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau jetzt mit. Nisius hatte in seiner Eigenschaft als Sprecher der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft pro Lückenschluss A1 den rheinland-pfälzischen Verkehrsminister zuvor mit der Bitte um aktuelle Sachstandsmitteilung hinsichtlich der Fortschritte in Rheinland-Pfalz und im Nachbarland Nordrhein-Westfalen angeschrieben. In seinem Antwortschreiben teilt Verkehrsminister Wissing mit, dass die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens für den rheinland-pfälzischen Autobahnabschnitt Kelberg-Adenau mit einer erneuten Offenlage in der zweiten Jahreshälfte 2017 vorgesehen ist. Im benachbarten, grenzüberschreitenden Abschnitt Adenau-Lommersdorf läge die Zielsetzung des Landes Nordrhein-Westfalen auf einer Fortführung des Planfeststellungsverfahrens in 2018. Der nördlich angrenzende Abschnitt Lommersdorf-Blankenheim befinde sich bereits in der Planfeststellung, in welches zurzeit erforderlich gewordene Änderungen eingearbeitet werden. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft pro Lückenschluss A1 setzt sich zusammen aus den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden Adenau, Daun, Gerolstein, Hillesheim, Kelberg, Obere Kyll, Prüm, Ulmen, Wittlich-Land und der Gemeinde Blankenheim. Ihr Sprecher ist Guido Nisius, Bürgermeister der VG Adenau.
Verbandsgemeinde Adenau
