Politik | 11.05.2020

Freie Wähler Koblenz

Wohnbau schafft Wohnraum

Koblenz. Bezahlbarer Wohnbau ist gefragter denn je, doch günstige Wohnungen zu bauen ist für die meisten Investoren nicht attraktiv. Daher klotzen in vielen Stadtteilen in Koblenz, etwa in Metternich oder auf der Karthause Bauarbeiter gerade Mehrfamilienhäuser in die Höhe, ohne hieraus einen Nutzen für Wohnungssuchende ziehen zu können. Denn die meisten Projekte sehen Eigentumswohnungen vor, die zu überteuerten Preisen angeboten werden.

„Ein großes Glück ist, dass die Koblenzer Politik in den letzten Jahrzehnten klug gehandelt hat und die Koblenzer Wohnbau als 100-prozentige-Tochter der Stadt in der Krise Wohnraum schaffen kann“, so Aufsichtsratsmitglied Christian Altmaier bei einem Termin am aktuellsten Wohnbauprojekt in Koblenz-Lützel. Gemeinsam mit dem baupolitischen Sprecher der Fraktion Freie Wähler, Edgar Kühlenthal, erkundigte er sich über den Fortgang der Arbeiten in den Mittelweiden. Dort hatte die Wohnbau bereits kleinere Wohnungen fertiggestellt und auf einem noch nutzbaren Grundstück einen weiteren Neubau vorgesehen.

„Jetzt entstehen dort 20 Wohneinheiten, von denen 10 geförderte Wohnungen sein werden“, so Altmaier, „die Wohnbau vermietet im Durchschnitt zu sechs Euro pro Quadratmeter, also ideal für Geringverdiener, die am Wohnungsmarkt derzeit keine Chancen haben.“ Allerdings fehlen Wohnungen, es gibt mehr Bewerbungen, als freie Wohnungen im Angebot sind.

Freie Wähler sehen aber mit Sorge, dass die Beschlüsse der grün-rot-roten Ratsmehrheit in den letzten Monaten dazu führen werden, dass Neubauvorhaben wie es die Wohnbau „In der Wehring“ umsetzt, nicht mehr zu finanzieren sein werden. „Zusätzlicher Klimaschutz und Sozialwohnungsquote waren die letzten Beschlüsse von Grünen und Roten“, ächzt Edgar Kühlenthal, „mit diesen Vorgaben können Kalkulationen für einen finanzierbaren Wohnbau kaum aufgehen.“ Freie Wähler sind sich sicher, dass es harte Zeiten für Wohnungsbaugesellschaften werden, die mit dem Anspruch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen am Markt sind. So wie die Koblenzer Wohnbau. „Künftige Projekte müssen mit spitzem Bleistift kalkuliert werden, wenn die Politik keine kreativen Einfälle beisteuert, um bezahlbaren Wohnraum und Sozialwohnungen zu bauen. Was zwei paar Stiefel sind, aber die wenigstens im Stadtrat scheinen dies zu verstehen“, so Altmaier und Kühlenthal.

Pressemitteilung der

Freien Wähler Koblenz

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