Mayener Oberbürgermeister kündigte seine erneute Kandidatur an
Wolfgang Treis will es noch einmal wissen
Monreal. Soeben hat der amtierende Mayener Oberbürgermeister Wolfgang Treis seinen Parteifreunden von Bündnis 90 / Die Grünen auf einer im Monrealer Haus Löwenburg stattgefundenen Parteiveranstaltung des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel erklärt, bei der Mayener Oberbürgermeisterwahl am 26. April 2020 erneut zu kandidieren und dabei sein Amt unbedingt verteidigen zu wollen. Die seit geraumer Zeit mit Spannung erhoffte Ankündigung löste unter den anwesenden Parteimitglieder regelrechten Jubel aus. Einmütig versicherten alle Anwesenden direkt ihre volle Unterstützung. Und wie so etwas geht, hatten viele noch in lebhafter Erinnerung vom Wahlkampf 2012, der seinerzeit mit dem fulminanten Sieg in der Stichwahl seinen kaum erwarteten Höhepunkt fand. Der 59-jährige original Mayener Jung Wolfgang Treis wirkte bei seiner erneuten Ankündigung ausgesprochen enthusiastisch und keineswegs amtsmüde. Den Wahlkampf will er mit viel Leidenschaft und Energie für seine Heimatstadt führen. Zu deren Wohlergehen will Wolfgang Treis, jetzt mit reicher Erfahrung ausgestattet und mit viel Herzblut gerne noch einmal acht Jahre beitragen.
WE

Sollte der alte Oberbürgermeister auch der neue sein? Da ist sich die Bevölkerung von Mayen doch stark im Zweifel.
Die negativen Aspekte in der Amtszeit überwiegen eindeutig, viele Problem wurden nicht angefasst und wenn, wurden sie bis heute nicht gelöst. Neu hinzu gekommen sind die Sorgen um Parkhausneubau, Schwimmbad und Krankenhaus. Der Oberbürgermeister Treis lässt sich gerne unwidersprochen als Stadtchef titulieren, offensichtlich hat er aber viele wichtige Anliegen bis heute nicht zur Chefsache gemacht, warum sollte er dies in der nächsten Amtsperiode zum Guten ändern?
Da durch den überparteilichen "Zusammenschluss" in Mayen, wie auch in vielen anderen Stadtparlamenten, praktisch keine Opposition mehr existiert, muss sich der "Stadtchef" für seine Handlung nicht rechtfertigen, seien sie auch noch so bürgerfern.