Politik | 01.05.2020, 11:11 Uhr

Rolf Pontius (AfD): Stadtratsfraktion beantragt Resolution für Spende der Aufwandsentschädigungen an Koblenzer Kleingewerbe

Zeit, ein Zeichen der Solidarität zu setzen!

Koblenz. Wegen der Corona-Krise müssen etliche Gewerbetreibende und Schausteller um ihre Existenz fürchten. Zahlreiche Volksfeste und Veranstaltungen sind bereits abgesagt worden, Geschäfte werden in absehbarer Zeit nur unter strengen Auflagen öffnen können.

Dem Stadtrat obliegt es nun konkrete Maßnahmen zu beschließen, um die ökonomischen Folgen der Pandemie abzumildern und die Wiederbelebung der regionalen Wirtschaft zu fördern. Neben zielorientierter Ratsarbeit sollte ein finanzieller Beitrag geleistet werden, auch wenn dieser nur als Geste der Solidarität zu verstehen ist. Bei einem geschlossenen Handeln der Ratsmitglieder würde ein Betrag von rund 20.000 Euro zusammenkommen.

Unabhängig vom Abstimmungsergebnis werden die Ratsmitglieder der AfD-Fraktion ihre Aufwandsentschädigungen in voller Höhe spenden.“

Dazu Rolf Pontius, Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion: „Zur Koblenzer Tradition gehören viele Volksfeste, die bundesweit bekannt sind. Vor diesem Hintergrund werden die Gewerbetreibenden und Schausteller – darunter viele seit Generationen bestehende Familienbetriebe – in unserer Region besonders hart von den Corona-Maßnahmen getroffen. Verschwinden sie aus dem geschäftlichen und öffentlichen Leben, ist Koblenz um ein großes Stück Kultur ärmer. Es besteht ohnehin ganz grundsätzlich die Gefahr, dass am Ende der Corona-Krise nur noch die Großen – Ketten, Versandhandel etc. – übrigbleiben. Der Stadtrat muss sich zukünftig mit voller Konzentration der Stärkung bzw. Wiederherstellung der regionalen Wirtschaft widmen. Zeit, ein Zeichen der Solidarität zu setzen.“

Pressemitteilung der

AfD Koblenz

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Holz Loth-Entsorgung
Wir helfen im Trauerfall
2+1 Aktion
Vorabrechnung, Nr. AF2026.000438.0, August 2026 Teil 2
Fahrzeugangebot
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606   - Pellenzer Lehrstellenbörse 2026
Pellenzer Lehrstellenbörse
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor.Foto: St. Nikolaus-Stiftshospital/Holger Lindner
115

Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort

Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor

Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.

Weiterlesen

Ein Neubau aus den 1970er Jahren neben einer historischen Villa im Stadtteil Bad Godesberg.
88

Unteres Mittelrheintal. Aktuell steht es um die Denkmäler und historischen Gebäude in der Region des Unteren Mittelrheintals nicht besonders gut. Zahlreiche Gebäude wurden oder werden derzeit zum Abriss freigegeben oder stehen für einen solchen zur Diskussion. In Rheinbreitbach die Burg Steineck, in Unkel das Mieshaus, in Andernach das Rheinhotel und in Rolandseck das ehemalige Hotel „Zum Anker“ – um nur einige Beispiele zu nennen.

Von Thomas Napp

Weiterlesen