Politik | 01.05.2020

Rolf Pontius (AfD): Stadtratsfraktion beantragt Resolution für Spende der Aufwandsentschädigungen an Koblenzer Kleingewerbe

Zeit, ein Zeichen der Solidarität zu setzen!

Koblenz. Wegen der Corona-Krise müssen etliche Gewerbetreibende und Schausteller um ihre Existenz fürchten. Zahlreiche Volksfeste und Veranstaltungen sind bereits abgesagt worden, Geschäfte werden in absehbarer Zeit nur unter strengen Auflagen öffnen können.

Dem Stadtrat obliegt es nun konkrete Maßnahmen zu beschließen, um die ökonomischen Folgen der Pandemie abzumildern und die Wiederbelebung der regionalen Wirtschaft zu fördern. Neben zielorientierter Ratsarbeit sollte ein finanzieller Beitrag geleistet werden, auch wenn dieser nur als Geste der Solidarität zu verstehen ist. Bei einem geschlossenen Handeln der Ratsmitglieder würde ein Betrag von rund 20.000 Euro zusammenkommen.

Unabhängig vom Abstimmungsergebnis werden die Ratsmitglieder der AfD-Fraktion ihre Aufwandsentschädigungen in voller Höhe spenden.“

Dazu Rolf Pontius, Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion: „Zur Koblenzer Tradition gehören viele Volksfeste, die bundesweit bekannt sind. Vor diesem Hintergrund werden die Gewerbetreibenden und Schausteller – darunter viele seit Generationen bestehende Familienbetriebe – in unserer Region besonders hart von den Corona-Maßnahmen getroffen. Verschwinden sie aus dem geschäftlichen und öffentlichen Leben, ist Koblenz um ein großes Stück Kultur ärmer. Es besteht ohnehin ganz grundsätzlich die Gefahr, dass am Ende der Corona-Krise nur noch die Großen – Ketten, Versandhandel etc. – übrigbleiben. Der Stadtrat muss sich zukünftig mit voller Konzentration der Stärkung bzw. Wiederherstellung der regionalen Wirtschaft widmen. Zeit, ein Zeichen der Solidarität zu setzen.“

Pressemitteilung der

AfD Koblenz

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