Leserbrief
Zeitgemäßer Kreisverkehr
Bad Neuenahr. Im Kreuzungsbereich Heerstraße/Im Schwertstal im Osten des Stadtteils Bad Neuenahr, ist es nun an der Zeit aus sicherheitstechnischen Gründen, die oftmals durch Fehlverhalten im Straßenverkehr ständig beschädigte Ampelanlage durch einen attraktiven Kreisverkehr zu ersetzen. Die Ampelanlage verschlingt Unmengen an Unterhaltungskosten der immer wieder auftretenden und häufenden Unfälle. Diese bilden zudem auch einen erhöhten Gefahrenpunkt für Leib und Leben der Verkehrsteilnehmer. Das oftmals hervorgebrachte Argument, dass ein neu einzurichtender Kreisverkehr zu viel Kosten verursacht, kann widerlegt werden, da sonst an vielen Verkehrsknotenpunkten nicht immer wieder neue Kreisverkehre entstehen würden und Ampelanlagen ersetzen. Auch das Platzangebot ist selbst für das Befahren durch den Schwerlastverkehr ausreichend vorhanden. Noch nie war der Zeitpunkt so günstig als jetzt, nachdem das Schüttgut im Kreuzungsbereich abgetragen und eingeebnet worden ist. Als Entree für die Stadt wäre es hier doch sehr schön, wenn beispielsweise die Gäste mit einem überdimensionierten Roulettekessel oder auch eine entsprechend hohe und eindrucksvolle Mineralwasserflasche, in Erinnerung zur Herkunft unseres Bades Neuenahr durch den Quellenfund von einst Georg Kreuzberg, einem Winzer aus Ahrweiler und späteren Direktor, des ehemaligen Mineralbrunnens Apollinaris, der heutigen Coca-Cola AG, unsere Gäste auf eindrucksvoller Weise begrüßen würde. Dies würde der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gerecht werden und würdevoll zu Gesicht stehen. Gerade nach diesem fürchterlichen Flutereignis, welches sich jetzt zum zweiten Male jährt, wäre dies für viele Einwohner unserer Gesamtstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Lichtblick in die Moderne und vor allem nach vorne gerichtet. Diese Werbeanlagen im neu entstehenden Kreisverkehr, könnten beispielsweise von den ortsansässigen Unternehmen zum Teil gesponsert werden. Allerdings von einem Weinfass, bitte ich an dieser Stelle, ausnahmsweise Abstand zu nehmen, die gibt es derer in unserer Region zu Genüge.
Detlef Odenkirchen,
Bad Neuenahr-Ahrweiler
