Politik | 26.03.2024

CDU Kreistagsfraktion Ahrweiler beantragt Optimierung der Busfahrpläne im Kreis Ahrweiler:

Zeitreserven im ÖPNV besser nutzen

Michael Schneider, Geschäftsführer der CDU-Kreistgsfraktion. Foto: C. Lipowski

Kreis Ahrweiler. Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im ländlichen Raum will die Kreis-CDU attraktiver gestalten. Dazu hatte die CDU-Fraktion im Kreistag in der letzten Sitzung des Kreis- und Umweltausschusses einen Antrag unter dem Titel „Busfahrpläne im Kreis Ahrweiler optimieren“ eingebracht. Die CDU regt an, dass der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) die bisherigen Zeitreserven in den Busfahrplänen kritisch überprüft und soweit wie möglich reduziert „Es gilt, die Verbindungszeiten zwischen Start- und Zielorten der Busse zu verkürzen und damit längere Wartezeiten für die Fahrgäste und das Personal zu vermeiden“, erläutert Fraktionsgeschäftsführer Michael Schneider. Bei einem Termin mit dem VRM hatte dieser der Kreis-CDU bereits signalisiert, dass es Optimierungsmöglichkeiten gebe. Der Kreisausschuss folgte jetzt einstimmig dem CDU-Antrag. Die konkrete Analyse des VRM soll zügig im Arbeitskreis ÖPNV sowie im Kreis- und Umweltausschuss beraten werden. „Ziel muss sein, die Optimierung der Verbindungszeiten bereits zur nächsten Fahrplanumstellung im Dezember 2024 umzusetzen“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Michael Korden. „Ein attraktiverer ÖPNV bedeute schließlich auch, in Klimaschutz zu investieren. Auf allen Ebenen von den Ortsbeiräten über die Gemeinde- und Stadträte bis hin zum Kreistag setzt sich die CDU mit vielen engagierten Ehrenamtlichen dafür ein, konkrete Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz umzusetzen. Die Attraktivitätssteigerung des ÖPNV ist eines davon“, so Schneider und Korden abschließend.

Pressemitteilung

CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler

Michael Schneider, Geschäftsführer der CDU-Kreistgsfraktion. Foto: C. Lipowski

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Kommentare
26.03.202409:14 Uhr
K. Schmidt

Es gibt noch Orte im Kreis Ahrweiler, da beträgt die "Zeitreserve" zwischen der Ankunft zweier Busse an einer Haltestelle am Wochenende einfach zweieinhalb Tage, weil außer Schulbussen praktisch nichts fährt. Meine Befürchtung ist, dass das auch so bleiben wird, aber in der Stadt kommen die Busse dann im schnelleren Takt hintereinander. Geht es echt um Klimaschutz, müsste der "Landbewohner" auch mal die Chance haben, wegen leidlich guter ÖPNV-Verfügbarkeit aufs Auto zu verzichten. Auch wenn mein Dorf zur Stadt gehört, habe ich diese Möglichkeit noch lange nicht. Ob der "Stadtmensch" mal 5min länger auf einen Bus warten muss, dürfte aufs Klima eher geringe Auswirkungen haben.

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