Politik | 01.07.2015, 12:13 Uhr

FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg informiert

Zufrieden mit Rettungsdienst-Vergabe

Siegburg. Nach einem intensiven und mehrere Jahre dauernden Verfahren hat der Rhein-Sieg-Kreis die Rettungsdienst-Leistungen und den Betrieb der Rettungswachen nun an unterschiedliche Hilfsorganisationen im Kreisgebiet vergeben. Zum Zuge kamen die Johanniter in Neunkirchen-Seelscheid und Much, die Malteser in Sankt Augustin, Rheinbach und Bornheim und das Rote Kreuz in Swisttal, Wachtberg, Windeck, Eitorf und Ruppichteroth. Der Rettungsdienst in den Städten Siegburg, Troisdorf, Hennef, Niederkassel und Königswinter wird von den dortigen Kommunen in Eigenregie übernommen. Die Stadt- und Gemeindegebiete von Alfter, Lohmar, Bad Honnef und Meckenheim werden über Wachen aus den Nachbarkommunen innerhalb der gesetzlichen Hilfsfristen erreicht. Die Ausschreibung des Rettungsdienstes war aus rechtlichen Gründen 2014 zwingend notwendig geworden und musste daher trotz einer auf EU-Ebene geplanten Ausnahme für die Ausschreibung der Notfallrettung durchgeführt werden. Die FDP-Fraktion im Kreistag Rhein-Sieg hat sich in den Beratungen dafür stark gemacht, dass bei der Ausschreibung nicht nur der Preis, sondern vor allem die Qualität der Leistung eine entscheidende Rolle spielt. „Die Notfallrettung ist eine sensible Aufgabe, bei der wir höchste Ansprüche an die Betreiber anlegen, die sich um den Betrieb einer Rettungswache beworben haben“, betont Christian Koch, Sprecher der Freidemokraten im Ausschuss für Rettungswesen und Katastrophenschutz. Bei der Bewertung der Angebote seien strenge Maßstäbe angelegt und jeder Bewerber penibel geprüft worden. „Kritiker der Ausschreibung hatten befürchtet, dass Dumping-Betreiber sich den Rettungsdienst unter den Nagel reißen könnten. Das Ergebnis des Verfahrens zeigt jedoch, dass diese verantwortungsvolle Aufgabe weiterhin in der Hand von Hilfsorganisationen liegt, die bereits in den letzten Jahren mit ihrem geschulten Personal hohe Kompetenz beweisen konnten. Wir sind zufrieden, dass die Notfallrettung im Kreis weiterhin in guten Händen liegt“, so Koch abschließend.

Pressemitteilung der FDP-

Kreistagsfraktion Rhein-Sieg

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