CDU-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach
Zukunft der Landwirtschaft in der Region
Merzbach. Auf Einladung des Bürgermeisters Stefan Raetz und des Ortsvorstehers Karl-Heinz Kerstholt fand in Merzbach, unter reger Beteiligung der Bürger und Landwirte, im überfüllten Saal des Merzbacher Hofs ein Diskussionsabend über das Ausbringen von Wirtschaftsdünger statt. Nachdem Franz Josef Schockemöhle als Vertreter der Landwirtschaftskammer NRW die gesetzlichen Grundlagen (EU-, Bundes- und Landesgesetz) erläutert hatte, entwickelte sich eine rege Debatte zwischen den Landwirten und den anwesenden Gästen. Das Angebot der Landwirte, ihre Höfe für die Bürger transparent und offen zu halten, wurde allgemein begrüßt. Ferner konnte ein großes Missverständnis ausgeräumt werden: In Merzbach und Umgebung wird von den ortsansässigen Betrieben kein aus Holland importierter Wirtschaftsdünger auf Felder ausgebracht.
Einige Landwirte hatten holländische Transportunternehmen lediglich mit dem Transport von Reststoffen aus nahegelegenen Biogasanlagen beauftragt.
Da dies aber in der Bevölkerung zu Irritationen führte, werden die Landwirte zukünftig keine holländischen Transportunternehmen mehr einsetzen. Sichtliche Erleichterung war bei allen festzustellen, als Bürgermeister Raetz zusagte, in Kürze einen „Runden Tisch“ zum Thema Wirtschaftsdünger einzurichten.
„Es freut uns, dass die örtlichen Landwirte bemüht sind, die Geruchsbelästigung für den Bürger so gering wie möglich zu halten und dass im Übrigen die gesetzlich festgelegten Grenzwerte in Merzbach und Neukirchen beachtet werden. Mit Spannung erwarten wir die längst überfällige Überarbeitung der EU-Gesetzgebung in dieser Frage“, äußerten die CDU-Ratsmitglieder Fred Bongartz und Georg Schragen und zeigten sich mit dem Ergebnis dieses Informationsabends zufrieden.
Pressemitteilung der
CDU-Fraktion Rheinbach
