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Sinziger Stadtrat tagte

Zukunftsprojekte angeschoben

Bad Bodendorfer Sporthalle und das Feuerwehrgerätehaus wurden endgültig auf den Weg gebracht

08.04.2017 - 12:33

Sinzig. Das Feuerwehrgerätehaus, die Sporthalle in Bad Bodendorf, die Erweiterung der Kindertagesstätte in Franken und der Wiederaufbau des Quellenstegs: Bei seiner jüngsten Sitzung brachte das Sinziger Kommunalparlament durch Grundsatzbeschlüsse und die Vergabe von Planungsaufträgen viele Zukunftsprojekte endgültig auf den Weg.

So wird Bad Bodendorf seine Einfeldsporthalle bekommen. Dafür vergab der Rat der Stadt Sinzig den entsprechenden Planungsauftrag an das Büro Billigen aus Daun. In Daun hat das Büro eine Sporthalle gebaut, die eindeutig zum Vorbild für den Neubau in Bad Bodendorf werden soll. Zum gegebenen Zeitpunkt werden der Bauausschuss und die Sinziger Stadtpolitik übrigens einen Besichtigungstermin vor Ort abhalten. Erste vorsichtige Kostenschätzungen belaufen sich auf einen Betrag zwischen 1,6 bis 1,7 Millionen Euro. Ein Zuschussantrag an das Land soll gestellt werden. Wichtig zum Grundverständnis: In Bad Bodendorf wird eine reine Sporthalle für den Schulsport und die Vereine entstehen, eine Mehrzwecknutzung ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Im Haushalt der Stadt sind für die Planungsphase 200.000 Euro eingestellt.


Quellensteg wird wieder aufgebaut


Und auch der baufällige und seit Jahren gesperrte Quellensteg in Bad Bodendorf steht vor einer Wiedergeburt. Für den Neuaufbau des Stegs sind im Sinziger Haushalt 80.000 Euro eingestellt. Das Projekt steht in enger Verbindung mit der Umlegung des Rheinburgenwegs, für den ebenfalls 15.000 Euro vorgesehen sind. Mit der Planung beauftragt wurde das Büro Terporten aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Grünen-Sprecher Klaus Hahn regte an, die vorhandenen Widerlager, die das Ahrhochwasser im Sommer ja sehr gut überstanden haben, zum Wiederaufbau des Stegs zu nutzen. Ein Zuschussantrag beim Wirtschaftsministerium in Mainz wurde bereits im Frühjahr 2016 gestellt. Vor allen Dingen die Ratsmitglieder aus Bad Bodendorf freuten sich über diesen Beschluss des Stadtrats.


Differenzen mit dem Land bei Kita-Erweiterung in Franken


Der Erweiterungsbau der Kindertagesstätte in Franken hängt hinter dem Zeitplan und wird teurer. Das Büro PlanBar in Köln hat mittlerweile Kosten in einem Gesamtvolumen von rund 385.000 Euro ermittelt. Im Haushalt sind allerdings nur 350.000 Euro festgeschrieben. Die Differenz von 35.000 Euro wird die Stadt noch zu finanzieren haben. Und das Land spielt nicht so mit, wie die Stadt es sich wünscht. Denn ursprünglich war vorgesehen, die Bauaufträge an einen Generalunternehmer zu vergeben. Das Land fordert aber die Vergabe nach Einzelgewerken. Der Stadtrat beschloss nun, die Auftragsvergabe an den Bauausschuss zu übertragen, um schnell und flexibel handeln zu können. Darauf einigten sich vor allen Dingen CDU-Fraktionschef René Zerwas und Grünen-Sprecher Klaus Hahn. Die hatten beide den schleppenden zeitlichen Verlauf kritisiert. „Wir haben schon viel zu viel Zeit und Geld verloren“, so Zerwas.


Planungsauftrag für Feuerwehrhaus vergeben


Für das neue Sinziger Feuerwehrgerätehaus sollen nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Der Stadtrat vergab den Planungsauftrag an das Büro rmk aus Remagen. Zuvor hatte die Sinziger Kommunalpolitik Ende März in der Pfalz in Hauenstein und Deidesheim Feuerwehrgerätehäuser besichtigt. Ergebnis dieser Tour: In Sinzig wird nach den Ursprungsplanungen gebaut. Das heißt im Klartext: Es wird keine Raumreduzierung oder andere Sparversuche geben. Alle Fraktionen sind mittlerweile bereit, die bittere Pille der Kosten in Höhe von 4,2 Millionen Euro zu schlucken. Dieser Beschluss löste wiederum viel Freude bei den anwesenden Feuerwehrmännern aus. Bei allen Projekten herrscht im Sinziger Rat große Einigkeit. Die Abstimmungen und Vergaben erfolgten durchweg einstimmig.

BL

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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