Rheinbacher FDP verneigt sich in tiefer Trauer
Zum Tod von Hans-Dietrich Genscher
Rheinbach. Ob als Bundesvorsitzender der FDP, Bundesinnenminister oder langjähriger Bundesaußenminister stets war Hans-Dietrich Genscher ein leuchtendes Vorbild für bürgernahe liberale Politik mit breitem Konsens in Deutschland und der Welt. Viele Trauernde erinnern sich jetzt sicherlich mit großer Dankbarkeit an Genschers legendäre unvollendete Balkon-Rede in Prag am 30. September 1989. Unvollendet, weil sie angesichts der verkündeten Möglichkeit der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland im Jubel der DDR Bürgerinnen und Bürgern auf dem deutschen Botschaftsgelände unterging. Diese Rede gilt eine wichtige Vorstufe für die deutsche Wiedervereinigung in einem vereinigten Europa, an die Hans-Dietrich Genscher stets geglaubt und sich mit ganzer Kraft dafür eingesetzt hat.
Der Stadt Rheinbach, das schließt den Stadtverband der Liberalen in Rheinbach, den er tatkräftig unterstützte, ein, war Hans-Dietrich Genscher in besonderer Weise zugetan. In 2013 noch verlieh er als Schirmherr den Rheinbacher Glaskunstpreis, den akademischen Nachwuchs förderte er 2009 hier im Bereich der Wirtschaftsethik als externer Referent der Hochschule Bonn- Rhein-Sieg. Darüber hinaus schätzte er als gern gesehener Gast die Rheinbacher Gastronomie, den Rheinbacher-Genscher-Pralinen verhalf er zu überregionaler Bekanntheit.
Den Worten des FDP-Parteivorsitzenden Christian Lindner kann sich der Stadtverband nur anschließen: „Hans-Dietrich Genscher hat Geschichte geschrieben und unser Land geprägt. Wir haben ihm viel zu verdanken. Unsere Trauer kann nicht größer sein.“
Pressemitteilung des
Stadtverband der
Liberalen in Rheinbach
