Zusätzliche Fahrzeuge ermöglichen größere Kapazitäten bei der Mittelrheinbahn
Dreifachtraktion zwischen Köln und Remagen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 und neue Fahrzeuge vom Typ Mireo des Herstellers Siemens
Köln/Koblenz. Auf dem stark frequentierten Streckenabschnitt der Mittelrheinbahn (RB 26) zwischen Köln und Remagen können ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 längere Züge eingesetzt werden. Dies wird möglich, da sich die zuständigen Aufgabenträger Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (SPNV Süd) mit dem Leasingunternehmen Alpha Trains und dem Eisenbahnverkehrsunternehmen TransRegio Deutsche Regionalbahn (TransRegio) darauf verständigt haben, dass die Bestandsflotte um sechs Neufahrzeuge vom Typ Mireo des Herstellers Siemens Mobility erweitert wird. Bereits seit Dezember 2008 setzt TransRegio, ein Tochterunternehmen der Transdev-Gruppe, Züge von Alpha Trains für die Mittelrheinbahn ein. Derzeit sind auf der Strecke Köln Messe/Deutz – Koblenz – Mainz insgesamt 17 Triebzüge des Typs Desiro Mainline unterwegs. Die neuen Mireo-Triebzüge werden zukünftig überwiegend auf dem Streckenabschnitt der RB 26 zwischen Mainz und Bingen eingesetzt. „Dadurch werden Bestandsfahrzeuge frei und wir können den von den Fahrgästen stark nachgefragten Streckenabschnitt zwischen Köln und Remagen zukünftig mit Triebzügen des Desiro Mainline in Dreifachtraktion bedienen“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek. „Dies entspricht einer Kapazitätserhöhung auf diesem Streckenabschnitt um 50 Prozent und wird eine enorme Verbesserung für unsere Fahrgäste bringen.“
Quelle:
Nahverkehr Rheinland GmbH
