Allgemeine Berichte | 05.01.2016

Aus dem Polizeibericht

14 Fahrten unter Drogeneinfluss

Region. Zum Jahreswechsel wurden im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Remagen gezielte Verkehrskontrollen mit besonderem Augenmerk auf Fahrzeugführer durchgeführt, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln standen.

Es wurden insgesamt 14 Fahrzeugführer festgestellt, die ihr Fahrzeug im Rauschzustand geführt haben. Alle sanktionierten Verkehrsteilnehmer hatten vor Fahrtantritt Betäubungsmittel konsumiert. Neben Cannabis konnten auch die psychoaktiven Wirkstoffe Amphetamin, Ecstasy, Kokain und Opiate nachgewiesen werden. Weiterhin wurden 20 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. In diesem Zusammenhang konnten neben diversen Konsumutensilien circa 110 Gramm Cannabis, 13 Gramm Amphetamin, 60 Anabolika-Pillen sowie geringe Mengen LSD, Ecstasy, Cristal Meth und sogenannte Kräutermischungen aufgefunden und sichergestellt werden. Darüber hinaus wurden Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Zwölf Fahrzeugführer konnten nicht die erforderliche Fahrerlaubnis für das von ihnen geführte Kraftfahrzeug vorweisen. Hinzu kam die Ahndung diverser Verkehrsverstöße, unter anderem wegen Nichtbeachten der Gurtpflicht und überhöhter Geschwindigkeit.

Im Vergleich zu vergangenen Kontrollaktionen muss der Schluss gezogen werden, dass ein beachtlicher Anteil der sanktionierten Personen sogenannte „harte“ Drogen konsumiert hatte. Auch die Anzahl derer, die ihr Fahrzeug ohne erforderliche Fahrerlaubnis geführt hat, nahm zu. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei Trunkenheitsfahrten nicht um Kavaliersdelikte handelt. Die betreffenden Fahrzeugführer müssen mit empfindlichen Bußgeldern bis zu 1.500 Euro sowie einem Fahrverbot rechnen. Insofern konsumbedingte Ausfallerscheinungen hinzutreten, reichen die Sanktionen bis hin zu einer Freiheitsstrafe. Daneben werden Alkohol- oder Drogensünder der Führerscheinstelle mitgeteilt. Diese entscheidet in eigener Zuständigkeit, ob möglicherweise eine Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen vorliegt und die Fahrerlaubnis entzogen werden muss.

Immer wieder ist das Fehlverhalten von unter Alkohol und Drogen stehenden Verkehrsteilnehmern ursächlich für die Entstehung schwerer Verkehrsunfälle. So ereignete sich in den Abendstunden des 29. Dezember in der Gemarkung Burgbrohl auf der B412 ein Verkehrsunfall. Der stark alkoholisierte Fahrzeugführer kam mit seinem PKW von der Fahrbahn ab und beschädigte mehrere Verkehrszeichen. Es war nur dem Zufall geschuldet, dass keine anderen Verkehrsteilnehmer zu Schaden kamen. Eine Blutentnahme wurde erforderlich. Der uneinsichtige Unfallfahrer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Diese war ihm zurückliegend wegen Trunkenheit am Steuer entzogen worden.

Die Kontrolltätigkeiten zeigen, dass sich die Polizei auch weiterhin der Problematik „Drogen und Alkohol im Straßenverkehr“ widmen muss. Auch im täglichen Dienst ist der Fokus auf berauschte Fahrzeugführer gerichtet.

Verkehrsunfallflucht

Am Samstag, 2. Januar gegen Mittag kam es auf der B9 in Bad Breisig zu einem Verkehrsunfall mit leichtem Sachschaden. Der Unfallverursacher touchierte einen anderen PKW beim Rangieren und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Er konnte im Rahmen der Fahndung gestellt werden. Es stellte sich heraus, dass der Versicherungsschutz des Unfallverursachers erloschen war.

Wohnungseinbruch

An Neujahr versuchten unbekannte Täter in der Abenddämmerung, in ein Wohnhaus in Waldorf einzudringen. Sie gelangten durch Einwerfen der Verglasung in den angebauten Wintergarten, scheiterten jedoch an der Verbindungstür zum Wohnhaus. Von der weiteren Tatausführung wurde abgesehen. Entwendet wurde nichts.

Pressemitteilung

Polizeiinspektion Remagen

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Monatliche Anzeige
Rund um´s Haus
Dauerauftrag 2025
Fahrer gesucht (m/w/d)
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Tag der offenen Tür
Dauerauftrag 2026
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige Kita
Empfohlene Artikel
EIKE
21

Remagen. Eike kommt leider aus einem Sterbefall. Im Tierheim hat sich die coole Socke sehr schnell zurechtgefunden und solange man ihm hier und da noch zeigt, wo es lang geht, ist er absolut unkompliziert.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2294

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Alles rund ums Haus
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Ostergruß
Rund ums Haus
SB Standesamt
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Ostergrußanzeige