Schüler diskutieren Spielgeräte
Bürgermeister besucht Schülerparlament in Remagen zu neuem Spielgerät
aus Remagen
Remagen. Eine besondere Sitzung erlebte kürzlich das Schülerparlament der Grundschule St. Martin in Remagen.
Bürgermeister Björn Ingendahl traf sich nach den Osterferien mit den 12 Klassensprecherinnen und Klassensprechern der Klassenstufen 3 und 4.
Die jungen Vertreterinnen und Vertreter nutzten die Gelegenheit, um zu erfahren, welche Schritte notwendig sind, damit ein neues Spielgerät auf dem Schulhof realisiert werden kann.
Die Kinder stellten zahlreiche Fragen, die von den formalen Abläufen bis hin zu grundsätzlichen Prinzipien der Demokratie reichten. „Müssen wir erst einen Antrag stellen?“, „Wer entscheidet, ob das Spielgerät gebaut wird und wie teuer darf es sein?“, erfuhren die Schülerinnen und Schüler von Bürgermeister Ingendahl, der geduldig jedes Detail erklärte. Auch Entscheidungsprozesse auf Ebene der Stadt interessierten die Kinder. Besonders spannend war die Diskussion darüber, ob demokratische Entscheidungsprozesse wie auch im Schülerparlament zu langen Diskussionen und Wartezeiten führen.
Ingendahl betonte, dass Transparenz und Beteiligung zwar Zeit benötigen, aber langfristig zu besseren Ergebnissen führen: „Wenn alle mitreden, entsteht ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl und die Akzeptanz für die Entscheidung ist höher.“
Im Anschluss an das Gespräch begaben sich die Kinder gemeinsam mit dem Bürgermeister auf eine Begehung des Schulhofs, um mögliche Standorte für ein neues Spielgerät zu sondieren. Dabei wurden praktische Aspekte wie Platzbedarf, Zugänglichkeit für die Feuerwehr und Sonneneinstrahlung berücksichtigt.
Der Besuch des Bürgermeisters hat nicht nur das Interesse der Schülerinnen und Schüler an kommunaler Politik geweckt, sondern auch gezeigt, wie Bürgerbeteiligung bereits im Grundschulalter funktionieren kann. Das Schülerparlament wird nun mit der begleitenden Lehrkraft, Schulleiterin Cathrin Neukirchen, weitere Schritte zur Planung und Antragstellung des Projektes in den 14-tägigen Sitzungen ausarbeiten. Auch eine Befragung der Schülerschaft der Grundschule ist geplant.
Pressemitteilung Stadtverwaltung Remagen
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