Unkelbacher, Oberwinterer, Bandorfer, Oedinger und Rolandswerther Bürger feierten gemeinsam in den Mai
Der Wonnemonat wurde begrüßt
Oberwinter / Bandorf / Unkelbach / Oedingen / Rolandswerth. Gut, dass es die Vereine und engagierte Bürger gibt, die sich Jahr für Jahr für Brauchtum und Geselligkeit einsetzen. So auch am Vorabend zum ersten Mai in den Remagener Ortsteilen Oberwinter, Unkelbach, Bandorf und Rolandswerth. Trotz des Regens ließen sich die engagierten Bürger und Vereinsvertreter nicht abhalten der Tradition zu folgen. Und auch die Bevölkerung dankte für die Weiterführung dieser schönen Tradition mit ihrem Kommen. In Bandorf waren die Sankt Josefsbrüder schon am Nachmittag in den Wald gezogen, um den Maibaum auszusuchen und zu schlagen.
Kinder schmückten den Baum
Am späten Nachmittag rollte der Trecker mit Maibaum und Josefs-Mannen am Dorfgemeinschaftshaus ein. Dort hatten sich schon zig Bürger eingefunden, um den Mai mit einem kleinen Fest willkommen zu heißen. Besonders heiß erwartet wurde der Maibaum vom Nachwuchs, denn der hatte die Ehre, den schönen Baum durch Schmücken mit bunten Bändern noch schöner zu gestalten. Gesagt, getan, rasch war der Baum geschmückt, nach einigen Vorbereitungen aufgestellt und zierte den Platz am Dorfgemeinschaftshaus, auf dem die Bandorfer bei Würstchen und kühlen Getränken den Beginn des Wonnemonats im Anschluss feierten.
Traditionelles Beisammensein
In Unkelbach hatte der Traditionsverein am Vorabend zum 1. Mai die Bevölkerung traditionell zum geselligen Beisammensein auf dem Dorfmittenplatz eingeladen. Im Vorfeld war der Maibaum aufgestellt und der Festplatz hergerichtet worden. Mit viel Freude feierten die Unkelbacher auf dem Dorfmittenplatz bei Lagerfeuer und Fackellicht, Liedern und Frohsinn, Getränken und herzhaften Leckereien den Beginn des Wonnemonats Mai. Für den richtigen Ton sorgte das Tambour- und Fanfarenkorps Blau-Weiß, unterstützt von den Fanfaren der Kripper Fente. Fehlen durften natürlich auch nicht die traditionellen Maibaumbrötchen.
Feiern auf den Rheinwiesen
Junge und Junggebliebene Maibaumexperten trafen sich auch in Rolandswerth am Nachmittag vor dem Maibeginn, um den mächtigen Maibaum einzuholen und mit Hilfe der Zickchen vom Wickchen ein gelungenes Maifest auf den Rheinwiesen zu feiern. Für Speis und Trank war wie gewohnt alles bestens vorbereitet, so dass dem geselligen Beisammensein nichts im Wege stand.
Maibaum versteigert
Auch im Hafenort Oberwinter wurde der Mai natürlich gefeiert. Die Junggesellen um Heinz Holthoff hatten den prächtigen Baum besorgt und in der Ortsmitte warteten die Bürger, unter ihnen auch Ortsvorsteher Norbert Matthias, am frühen Abend auf die Maibaumexperten, die den Baum vor großem Publikum in die Vertikale brachten. Musikalische Unterstützung gab es vom Tambourcorps Oberwinter. Unter den Gästen wurde der Maibaum zudem versteigert. Dass niemand dürsten musste, dafür hatten die Junggesellen gegen eine Spende bestens vorgesorgt. In diesem Jahr geht der Erlös aus dem Umtrunk und der Maibaumversteigerung zugunsten des Tambourcorps Oberwinter für deren 90-jähriges Jubiläum. In Oedingen sorgte die Feuerwehr um Einheitsführer Siegfried Schmahl für das Aufstellen des Maibaumes in unmittelbarer Nähe der Pfarrkirche Sankt Getrudis.
Knubbelvolles Festzelt
Auf dem kleinen Ortsmittenplatz hatte die Feuerwehr mit einem Zelt dafür gesorgt, dass die Gäste das Maibaumaufstellen trotz Regen verfolgen konnten. Hoch her ging es im Anschluss im knubbelvollen Festzelt, wo die Feuerwehr ihre Gäste mit kühlen Getränken und gegrillten Würstchen versorgten.
In Unkelbach wurde gemeinsam in den Mai gefeiert.
In Bandorf schmückten die Kinder den Baum.
In Oedingen herrschte im Zelt Feierstimmung.
