Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“
Die Geologie des Rheintals erforschen
„Natur erleben“ am Mittwoch, 19. August um 14:30 Uhr
Remagen. Geologisch befindet sich das Rheintal in einem hochinteressanten Gebiet. Da sind die rund um den Laacher See in erdgeschichtlich junger Zeit entstandenen Vulkane, da zeigt das Rheinische Schiefergebirge uralte Spuren des devonischen Meers. Bedingt durch den Einschnitt des Rheins in das Rheinische Schiefergebirge und die Absenkung der Goldenen Meile, zeigen sich gerade rund um Remagen sehr viele geologische Formationen, landschaftsbildende Gegebenheiten, die ohne das nötige geologische Wissen erdgeschichtlich kaum zuzuordnen sind. Oft hat auch der Mensch die Landschaft umgestaltet. Ein Glücksfall, wenn ein Steinbruch, wie in einem anatomischen Schnitt, die Erdkruste offenlegt. Die geologischen Besonderheiten unserer Heimat wird Otto von Lom bei einer Wanderung ausführlich erklären. Die Hobbygeologen treffen sich am Mittwoch, 19. August um 14:30 Uhr am Parkplatz vor der Rheinhalle. Von dort führt der Weg in anderthalb Stunden zur alten Brückenrampe, weiter zum Friedensmuseum und rheinaufwärts bis zur Hochspannungsleitung. Nach einer kurzen Rast verlässt die Gruppe den Rhein und geht bis zur Straße Remagen-Kripp, um später an der Fachhochschule vorbei zum Parkplatz zurückzukehren. Die Strecke auf den nahezu ebenen, befestigten Wegen beträgt knappe 3,5 Kilometer. Zum Schluss gönnen sich die Hobbygeologen eine einstündige Erholung in einem Remagener Restaurant oder Café. Dort werden weitere Fragen zur heimischen Erdgeschichte beantwortet. Für diese kurzweilige Wanderung ist keine besondere Ausrüstung erforderlich. Festes Schuhwerk, persönliche Verpflegung und je nach Wetterlage ein Regenschirm sind empfehlenswert. Teilnehmen können alle geologisch Interessierten jeden Alters, die sich den Fußweg zutrauen. Das Projekt „Natur erleben“ ist ein Angebot im Rahmen des Projektes „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“. Anmeldungen sind bis 18. August bei Otto von Lom, dem Leiter der geologischen Wanderung, möglich; Tel.: (0 26 42) 22 83 9.
