Kath. Pfarrgemeinden Oberwinter, Oedigen und Unkelbach
Drei Gemeinden - ein Fronleichnamsfest
Gemeinsame Prozession am 4. Juni
Oberwinter/Oedigen/Unkelbach. In diesem Jahr feiern die kath. Pfarrgemeinden von Oberwinter, Oedigen und Unkelbach das Fronleichnamsfest am 4. Juni zum 9. Mal zusammen in Oedingen unter dem Thema „Geheimnis des Brotes“.
Nach einem gemeinsamen Festgottesdienst um 10 Uhr auf dem Dorfplatz zieht die Prozession durch die Straßen von Oedingen mit dem in der Eucharistie gegenwärtigen Herrn.
An den Altären während der Prozession werden sich jeweils die einzelnen Pfarreien inhaltlich beteiligen.
Den Abschluss der Prozession wird in der Pfarrkirche St. Gertrud gefeiert. Während des Festgottesdienstes gibt es auch ein eigenes Angebot für kleine Kinder.
Im Anschluss lädt der Kirchengemeinderat St. Gertrud/Oedingen herzlich zu einem Fest der Begegnung in der Mehrzweckhalle ein, bei dem für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein wird. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt.
Alle Gruppierungen und Vereine aus Oedingen, Oberwinter und Unkelbach sind eingeladen, sich an dem Fest zu beteiligen und durch ihre Vereinsfahnen die Prozession zu bereichern!
Eine Einladung ergeht auch an alle Familien mit Kindern, besonders die Kommunionkinder, die in ihren festlichen Kleider kommen dürfen. Die Bewohner in Oberwinter, Unkelbach und besonders in Oedingen werden gebeten, die Häuser und Straßen zu schmücken, zu beflaggen und so ein Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft zu setzen, auch dort, wo die Prozession nicht entlang geht.
Das Fronleichnamsfest feiert die Eucharistie als Opfer, Kommunion und - wegen der Realpräsenz Christi - als Gegenstand der Anbetung.
Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes, das eigentlich Gründonnerstag gefeiert wird, aber dann wegen der Karliturgie nicht ausreichend gefeiert werden kann.
Die Anregung zu diesem Fest entstammt der Vision der Hl. Juliana von Lüttich.
1264 wurde Fronleichnam durch Papst Urban IV. als „Fest des Leibes und Blutes Christi“ zum allgemeinen kirchlichen Fest erhoben und ans Ende der österlichen Zeit gelegt, die mit Pfingsten (50. Ostertag) endete. Der Donnerstag in der Woche nach Pfingsten erklärt sich dadurch, dass das Pfingstfest in früheren Zeiten noch eine eigene Oktav hatte.
