Monatlicher Bericht der Feuerwehr-Einheit Remagen
Einsatzgeschehen und Übungen
Remagen. Die Feuerwehr-Einheit Remagen informiert mit ihrem monatlichen Bericht für Februar:
Einsatzgeschehen
Im Februar ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Einheit Remagen insgesamt fünf Einsätze. Sie gliederten sich in vier Einsätze der Technischen Hilfeleistungen sowie einen Brandeinsatz.
Besonders spektakulär war ein Verkehrsunfall in der Nacht zum 1. Februar in der Von-Lassaulx-Straße, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich die Lage wie folgt dar:
Nach Abkommen von der Fahrbahn war ein PKW gegen einen Baum geprallt, auf die Fahrerseite gekippt, weiter gegen einen am gegenüberliegenden Fahrbahnrand abgestellten PKW gerutscht und in dieser Position liegen geblieben. Für die Einsatzkräfte galt es, den Brandschutz sicherzustellen, den Fahrzeugführer aus den PKW zu befreien und ihn danach dem Rettungsdienst zu übergeben. Zur Unfallaufnahme durch die Polizei musste die Feuerwehr die Einsatzstelle ausleuchten und anschließend bei der Bergung des PKW unterstützen. Eingesetzte Feuerwehrkräfte: 24 - Einsatzdauer: 2,25 Stunden - Einsatzstunden: 54.
Bei weiteren Einsätzen galt es, das DRK bei der Rettung einer Person zu unterstützen und einen auf der Fahrbahn liegenden Baum in der Bergstraße zu beseitigen.
Weiterhin wurden die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall auf der B9 in Oberwinter sowie zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in Bad Bodendorf alarmiert, hier war ein Eingreifen aber nicht mehr erforderlich. Eingesetzte Feuerwehrkräfte (gesamt): 24 - Einsatzdauer (gesamt): 4 Stunden - Einsatzstunden: 96.
Übungen / Ausbildungen
Im Februar 2014 führte die Einheit Remagen drei Übungen durch.
Der Schwerpunkt bei den Übungen lag bei der Bekämpfung von Gebäudebränden.
Im Rahmen zweier Objektübungen wurde unter realistischen Bedingungen die Suche und Rettung von Personen, sowie die Brandbekämpfung und Orientierung in verrauchten Wohnhäusern trainiert. Zusätzlich mussten alle 32 Atemschutzgeräteträger zu Beginn des Jahres die regelmäßige Belastungsübung auf der Atemschutzstrecke absolvieren. Hier müssen zunächst mehrere Sportübungen durchlaufen werden, anschließend in absoluter Dunkelheit ein etwa 50m langer Hindernissparcour absolviert und zuletzt erneut eine sportliche Belastung bestanden werden - alles unter schwerem Atemschutz und in kompletter Feuerwehrschutzausstattung.
Sonstiges
Bereits im Januar nahm ein Großteil der Atemschutzgeräteträger an einer sogenannten Heißausbildung in Düren teil.
In einer Brandsimulationsanlage mussten sich die Remagener Feuerwehrangehörigen zunächst einer Hitzegewöhnung unterziehen, anschließend konnte mehrfach die Bekämpfung unterschiedlicher Brände in verschiedenen, völlig verqualmten Räumen geübt werden.
Brandsimulationsanlage in Düren (Heißausbildung): Im Rahmen von Objekt-Übungen wurde unter realistischen Bedingungen die Suche und Rettung von Personen geübt.
