Unkelbacher Jugendfeuerwehr feierte 35-jähriges Bestehen
Fünf Teams kämpften beim Menschenkickerturnier um den Sieg
Jugendfeuerwehren der Stadt Remagen und Unkelbacher Bevölkerung waren eingeladen
Unkelbach. Ein Fest für den Feuerwehrnachwuchs wurde die Feier zum 35-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Unkelbach.
Waren am Morgen die Jugendfeuerwehren aus der Stadt Remagen zu Gast und amüsierten sich bestens beim Menschenkickerturnier, so war ab dem frühen Nachmittag die Bevölkerung geladen. Neben einem geselligen Miteinander stand vor allem das Menschenkickerspiel im Vordergrund.
Fünf Teams und ihre Fans frönten mit viel Freude dem Spiel. Natürlich war auch für die kulinarische Genüsse gesorgt. Leckereien vom Grill lockten ebenso wie hausgemachte Salate und gut gekühlte Getränke. Absoluter Mittelpunkt war die Jubiläumsjugendfeuerwehr Unkelbach um Jugendfeuerwehrwart Daniel Briese und seiner Stellvertreterin Sabrina Breder. Derzeit hat die Jugendfeuerwehr nur vier Mitglieder, weil seit Mitte letzten Jahres einige Jugendfeuerwehrleute in die Aktive Einheit übernommen worden waren.
Bambini-Jugendfeuerwehr
Dies soll sich ändern, denn die Unkelbacher Einheit um Einheitsführer Edwin Briese wird beim Tag der Offenen Tür weiter werben, um 10- bis 16-jährige Kinder und Jugendliche für die Jugendfeuerwehr zu begeistern. Gleichermaßen will die Feuerwehr Unkelbach ab kommendem Jahr eine Bambini-Jugendfeuerwehr gründen. In dieses beabsichtigte Pilotprojekt mit eingebunden werden sollen die Kindergärten Unkelbach und Oedingen.
„Wir wollen mit den Kindergärten zusammenarbeiten“, betonte Edwin Briese. Neben Pascal Breder sollen zwei weitere Betreuer, darunter eine weibliche Betreuerin, für die Bambini-Jugendfeuerwehrleute zuständig sein. Pascal Breder ist derzeit in der Ausbildung zur Leitung von Bambinis in der Feuerwehrschule Koblenz. Beim Tag der Offenen Tür wird die Feuerwehr Unkelbach über die Bambini-Jugendfeuerwehr in Unkelbach informieren. „Vor allen Dingen steht natürlich bei der Bambini-Jugendfeuerwehr der Spaß im Vordergrund“, erläuterte Edwin Briese. AB
Die Jugendfeuerwehr wirbt um Nachwuchs.
