Goldenes Priesterjubiläum - 25 Jahre Pfarrgemeinde Kripp
Großes Fest für Pater Bitter
Remagen/Kripp. Fahnen, Kerzen, Weihrauch und vor allem ein Meer von gelben Blumen auf den Altären. Dazu das Morgenlicht der farbigen Fenster und die wunderbare Musik der Chöre, der Solistin, des Organisten und Orchesters. So präsentierte sich die Kirche St. Johannes Nepomuk am 25. Mai - ein festlicher Rahmen für die Feier des goldenen Priesterjubiläums von Pater Prof. Dr. Gottfried Bitter.
Begleitet von Dechant Dr. Meyer und den Ministranten zog der Jubilar in die Kirche ein, um die heilige Messe zu feiern, wie so oft in den vergangenen 25 Jahren. Alle waren gekommen: die Altkripper und die Sympathisanten, wie Dr. Bitter anmerkte, und viele Freunde und Wegbegleiter. Auch Vertreter der Kripper Vereine waren im dicht gefüllten Gotteshaus zu sehen.
Dr. Bitter ist gerne in Kripp und er hat viel für die Gemeinde getan. In ihren Gedanken zum Evangelium, in dem die Verheißung des Heiligen Geistes verkündet wurde, stellte Hedi Brix Menschen vor, die von Gottes Geist erfüllt waren. Pater Bitter habe die Kripper Gemeinde stets zur Selbstständigkeit und Kreativität ermutigt. Er hat die engagierten Menschen der Gemeinde bestärkt und ihnen Kraft gegeben. In Kripp ist eine lebendige Gemeinde gewachsen inmitten der Häuser mit Räumen für Gebet und Gemeinschaft. Für die berührenden Worte von Frau Brix gab es große Zustimmung in der feiernden Gemeinde.
Nach der Messe bat die Leiterin des Kindergartens, Hubertine Klein den Jubilar auf dem hellblauen Geburtstags- und Ehrenstuhl Platz zu nehmen. Die Kinder erfreuten ihn mit kurzen Gedichten, Glückwünschen und selbst gebastelten Geschenken. Besonders gut kam der selbst gebackene Kuchen an und ein roter Luftballon in Herzform. Schließlich setzten die Kleinen dem Priester eine goldene Krone aufs Haupt, wie das im Kindergarten üblich ist, wenn jemand gefeiert wird. Dr. Meyer drückte seinen tief empfundenen Dank an den Mitbruder in einer kurzen Ansprache aus. Er wünschte Dr. Bitter noch viele glückliche Jahre. Frau Schwarz von der evangelischen Schwestergemeinde erinnerte an Begegnungen mit Pater Bitter im Rahmen der Ökumene, die tiefe Spuren bei den evangelischen Mitchristen hinterlassen hatten. Prof. Dr. Peter Ockenfels dankte dem lieben „Friedel“ ebenfalls für seinen priesterlichen Dienst und drückte seine Wertschätzung aus. Eine Messdienerin schloss den Reigen der Gratulanten und stellte fest: „Sie wissen doch, dass wir sie super finden.“
Im Pfarrheim Kripp gab es etwas zu trinken und eine stärkende Suppe. Der Jubilar selbst gliederte seinen Dank an die Gemeinde in die üblichen drei Punkte.
Das erste „Danke schön“ galt dem Himmel und dem lieben Gott. Das Zweite allen, die sichtbar zum Gelingen des Festes beigetragen hatten. Der letzte Dankespunkt ging an alle Menschen, die still im Hintergrund wirkten, um die Feier zu ermöglichen.
Pressemitteilung
Stadtwerke Bonn
