Interkulturelles Begegnungsfest in der kath. Kita St Martin in Remagen gefeiert
In Harmonie miteinander leben, spielen und lernen
Remagen. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Familien der katholischen Kindertagesstätte St. Martin, um das inzwischen traditionelle „Multikultifest“ zu feiern. 90 Kinder, 16 Nationen, zahlreiche unterschiedliche Herkunftssprachen und ein Ziel: In Harmonie miteinander leben, spielen und lernen. Und so hatten die interkulturellen Fachkräfte Lidia Maul und Margaret Jaworska mit Hilfe der Kolleginnen zu einem Begegnungsfest eingeladen, dem fast alle Familien der Kita folgten.
Schon bei der Begrüßung konnten die Gäste in unterschiedlichen Sprachen willkommen geheißen werden. Ob russisch, türkisch, polnisch oder portugiesisch - beliebig hätte die Serie fortgesetzt werden können. Doch die Kinder hatten eine Ansprache in Gedichtform vorbereitet, in der sie die Anwesenden auf das Motto des Tages hinwiesen: „Wir sind Kinder dieser Welt!“ Und so sollte der Tag damit enden, dass eine Luftballonaktion zugunsten der Kinder-Not-Hilfe denen zu Gute kommt, denen es nicht so gut geht, wie auch den meisten Kindern hier.
Tolle Tanzauftritte
Ein internationales Buffet mit herzhaften und süßen Köstlichkeiten lud zum gemeinsamen Genießen und angeregten Gesprächen ein. Währenddessen konnten die Kinder sich schminken lassen oder verschiedene Kreativangebote wahrnehmen. Christoph Schmitz vom Kinderhof hatte bereits einige Tage vorher mit einem Trommelworkshop auf den großen Tag vorbereitet und konnte nun mit seinem Mitarbeiter Reagen präsentieren, was die Kinder an Rhythmusgefühl drauf haben. Zur Begeisterung Aller trug der Auftritt der Ballettklasse der Tanzschule „Ballerina“ von Dorothee Humpert bei: Neun hübsche und begabte junge Damen - zum Teil ehemalige Kindergartenkinder - die eine Polka tanzten und nur mit einer Zugabe verabschiedet werden konnten. Natürlich durfte auch der Auftritt der Bauchtanzgruppe der Kita nicht fehlen, die unter der Leitung von Lidia Maul eine entzückende Vorstellung gab.
Am Stand des Fördervereins konnten die Gäste den neuen Vorstand, bestehend aus den beiden Vorsitzenden Björn Hansen und Georg Hirsch und der Kassenwartin Ute Gebhardt, kennenlernen. Sie hatten die Arbeit des Fördervereins anschaulich dargestellt und warben den ganzen Nachmittag über um Spenden und neue Mitglieder.
Absolutes Highlight war der Abschluss, als nach einem gelungenen Nachmittag die Kinder ihre selbstbemalten Postkarten an Gasballons in die Luft steigen ließen. Gute Gedanken und Wünsche für alle Armen dieser Welt sollten mit ihnen aufsteigen, der Erlös aus dem Erwerb geht an die Kindernothilfe. Knapp 100 Ballons stiegen zeitgleich in die Höhe und boten einen wunderschönen Anblick. Die erste Karte, die zurückgeschickt wurde, war auch am weitesten geflogen: bis in die Nähe von Paris!
Bei strahlendem Sonnenschein stiegen die Luftballons in die Höhe.
